Landesbudget: KPÖ warnt vor scharfen Einschnitten für die steirische Bevölkerung

Geld-Euro-Scheine (11)(1).jpg
„Die Landesregierung muss mutiger agieren, wenn es um einnahmeseitige Maßnahmen geht, die nicht die breite Masse betreffen – Stichwort Nahverkehrsabgabe oder Schottersteuer. Sie muss außerdem ihre Verantwortung wahrnehmen und sich beim Bund für ein höheres Steueraufkommen aus Milliardenvermögen einsetzen."

Nach der heutigen Budgetpräsentation der Landesregierung droht der steirischen Bevölkerung in den kommenden Jahren ein scharfes Kürzungspaket. Schon in den vergangenen Wochen wurde der Sparstift angesetzt – etwa im Kulturbereich oder etwa bei der Wohnbauförderung. Düstere Aussichten ergeben sich aber vor allem für das Jahr 2026: hier werden massive Einschnitte vorbereitet.

Die Leidtragenden dieser Kürzungen werden die arbeitende Bevölkerung und sozial schwächere Menschen sein. „Nicht die Frage, wo gespart werden kann, sollte im Vordergrund stehen, sondern wie wichtige Leistungen für die Bevölkerung auch unter den gegebenen Umständen erhalten und ausgebaut werden können“, fordert KPÖ-Abgeordneter Alexander Melinz. Gerade in den Bereichen Wohnen, Soziales und Gesundheit sind mit dem Budgetkurs der FPÖ-ÖVP-Landesregierung Verschlechterungen vorprogrammiert. FPÖ-Wahlversprechen wie ein Stopp der Kürzungen im Gesundheitsbereich rücken schon nach wenigen Monaten in weite Ferne.

Die Landesregierung muss mutiger agieren, wenn es um einnahmeseitige Maßnahmen geht, die nicht die breite Masse betreffen – Stichwort Nahverkehrsabgabe oder Schottersteuer. Sie muss außerdem ihre Verantwortung wahrnehmen und sich beim Bund für ein höheres Steueraufkommen aus Milliardenvermögen einsetzen. Das würde wiederum Ländern und Gemeinden zugutekommen“, sagt Landtagsabgeordneter Alexander Melinz.

Für die KPÖ ist klar: Die Landesregierung darf sich nicht darauf beschränken, wichtige Elemente der Daseinsvorsorge für die Menschen in unserem Bundesland nicht mehr zur Verfügung stellen zu können – und das auch noch als Erfolg verkaufen. Wird der aktuelle Weg fortgesetzt, drohen viele wichtige Leistungen der öffentlichen Hand in der Steiermark dauerhaft wegzufallen.

Land kürzt bei Nachmittags- und Ferienbetreuung – Gemeinden und Eltern zahlen drauf

22-04-26 Der Kür­zungs­kurs der blau-schwar­zen Lan­des­re­gie­rung setzt sich fort: Die an­ge­kün­dig­te Kür­zung der För­der­mit­tel für die Nach­mit­tags- und Fe­ri­en­be­t­reu­ung an stei­ri­schen Volks­schu­len sorgt für Ver­un­si­che­rung bei Ge­mein­den, El­tern und Bil­dung­s­ein­rich­tun­gen. Be­son­ders pro­b­le­ma­tisch ist, dass die Ein­schnit­te rück­wir­kend für das lau­fen­de Schul­jahr…

Energy Drinks: Kroatien macht es vor – steirische Jugendliche greifen weiterhin zur Dose

21-04-26 Die KPÖ hat be­reits im ver­gan­ge­nen Jahr mit ei­nem An­trag ge­for­dert, den Ver­kauf von En­er­gy­drinks zu­min­dest für un­ter 14-Jäh­ri­ge ein­zu­schrän­k­en – die stei­ri­sche Lan­des­re­gie­rung hat das je­doch ab­ge­lehnt. Die Be­grün­dung: Ei­ne sol­che Maß­nah­me sei nicht not­wen­dig, denn die Ver­ant­wor­tung lie­ge…

Wohnunterstützung neu denken: KPÖ präsentierte sozial gerechte Alternative

16-04-26 Seit 1. April ist das neue, ver­schärf­te Wohn­un­ter­stüt­zungs­ge­setz der blau-schwar­zen Lan­des­re­gie­rung in Kraft. Die KPÖ kri­ti­siert da­ran ins­be­son­de­re, dass drin­gend be­nö­t­ig­te Hil­fe für vie­le Men­schen wei­ter ein­ge­schränkt wird, Hür­den beim Zu­gang er­höht wer­den und die Ab­schaf­fung der Va­lo­ri­sie­rung da­zu führt,…

Wohnraum muss zum Wohnen da sein – strengere Kontrollen für Airbnb und Co.

16-04-26 Die Wirt­schafts­kam­mer kün­digt ei­ne ver­schärf­te Kon­trol­le von Kurz­zeit­ver­mie­tun­gen auf Platt­for­men wie Airbnb und Boo­king.com an. Hin­ter­grund sind zahl­rei­che Be­schwer­den über ei­nen zu­neh­men­den Wild­wuchs an tou­ris­ti­schen An­ge­bo­ten, bei de­nen ge­setz­li­che Vor­ga­ben nicht ein­ge­hal­ten wer­den. Da­her soll jetzt ge­zielt ge­gen il­le­ga­le Ver­mie­tun­gen…

Veröffentlicht: 24. April 2025