Es darf keine Kürzungen im Gesundheitsbereich geben

Krankenhaus-Pflege-Spital-Pfleger-LKH-14.jpeg
„Gerade im Bereich Gesundheit und Pflege braucht es mehr Geld, statt über Einsparungen nachzudenken. Es fehlt an Ausbildungsplätzen, an Personal und an Gesundheitsinfrastruktur in den ländlichen Regionen. Kürzungen in den Raum zu stellen, während es so viel an Verbesserungsbedarf gibt, ist der falsche Weg“, sagt Landtagsabgeordneter Alexander Melinz.

Vergangene Woche hat der neue Finanz- und Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer in einem Interview einen Sparkurs angekündigt, der tiefgreifende Einschnitte mit sich bringen soll. Besonders bedenklich ist seine Ankündigung, dass im Gesundheits- und Pflegebereich „vorsichtiger“ gespart werden soll – eine Formulierung, die dennoch auf Einsparungen in einem äußerst sensiblen Sektor hindeutet. Gerade hier könnten Kürzungen erhebliche Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit haben.

Daher hat die KPÖ den zuständigen Landesrat heute in der Landtagssitzung mit der Frage konfrontiert, in welcher prozentuellen Größenordnung der Sparkurs im Bereich Gesundheit und Pflege konkret erfolgen soll. Seine Antworten waren allerdings sehr vage. Die KPÖ wird sich jedenfalls weiter dafür einsetzen, dass bei der Gesundheit der Menschen nicht gespart werden darf: „Gerade im Bereich Gesundheit und Pflege braucht es mehr Geld, statt über Einsparungen nachzudenken. Es fehlt an Ausbildungsplätzen, an Personal und an Gesundheitsinfrastruktur in den ländlichen Regionen. Kürzungen in den Raum zu stellen, während es so viel an Verbesserungsbedarf gibt, ist der falsche Weg“, sagt Landtagsabgeordneter Alexander Melinz.

Graz fordert: Keine Verschlechterung des Pflegeschlüssels!

23-01-26 Die Lan­des­re­gie­rung plant ei­ne Kür­zung des Per­so­nal­schlüs­sels in Pf­le­ge­wohn­hei­men. Al­lein in Graz wä­ren rund 2.400 Heim­be­woh­ner:in­nen von ei­ner sol­chen Kür­zung di­rekt be­trof­fen. Als Pf­le­ge­wohn­heim­be­t­rei­be­rin trägt die Stadt Graz hier ei­ne be­son­de­re Ver­ant­wor­tung, denn sie ist der öf­f­ent­li­chen Da­s­eins­vor­sor­ge verpf­lich­tet –…

»Schutz des Grazer Trinkwassers muss oberste Priorität haben!«

23-01-26 Im De­zem­ber stell­te KPÖ-Ge­mein­de­rä­tin Mi­riam Her­lics­ka im Ge­mein­de­rat ei­nen An­trag, der die Si­cher­heit des Gra­zer Trink­was­sers in Zu­sam­men­hang mit dem ge­plan­ten Mur­kraft­werk in St­ü­bing zum In­halt hat­te. Wie sich her­aus­s­tell­te zur rech­ten Zeit.   

SWÖ: KPÖ unterstützt gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen

21-01-26 Am 26. Jän­ner star­tet die fünf­te Ver­hand­lungs­run­de für die Kol­lek­tiv­ver­trä­ge der So­zial­wirt­schaft Ös­t­er­reich. In Vor­be­rei­tung dar­auf fin­det zur Stun­de in Graz ei­ne Be­triebs­rä­te-Kon­fe­renz statt. Mit da­bei KPÖ-Ge­mein­de­rat Phi­l­ipp Ul­rich, selbst Be­hin­der­ten­be­t­reu­er/Pf­le­geas­sis­tent und Be­triebs­rat bei Le­bens­Groß.

Veröffentlicht: 18. März 2025