Wohnen darf kein Luxus sein!

Wohnen_Wohnung_Miete_Mietkosten_Wohnraum_Mieterhöhung (9).jpg
"Wohnen ist ein Grundrecht und darf nicht zum Luxusgut werden, mit dem private Investoren immer höhere Profite erzielen."

Wie der ORF berichtet, sind die Mieten in der Steiermark laut einer Analyse von ImmoScout24 heuer um 14 Prozent gestiegen – damit verzeichnet unser Bundesland den höchsten Anstieg österreichweit. Während die Kosten für Strom, Heizen, Sprit und Lebensmittel ebenfalls in die Höhe gehen, wird es für immer mehr Menschen schwieriger, sich das Leben noch leisten zu können. Für viele ist es bereits jetzt bittere Realität, dass das Geld nicht mehr reicht, um die eigene Wohnung zu heizen und auch der Lebensmitteleinkauf zur finanziellen Belastung wird. Gleichzeitig profitiert die private Wohnlobby von den steigenden Mietpreisen. Für die KPÖ ist klar: Wohnen ist ein Grundrecht und darf nicht zum Luxusgut werden, mit dem private Investoren immer höhere Profite erzielen.

„Gerade jetzt braucht es mehr leistbaren öffentlichen Wohnraum in der Steiermark. Dennoch planen Gemeinden wie Judenburg, Kindberg und Bruck, ihre Gemeindewohnungen zu verkaufen und zu privatisieren, um kurzfristig Budgetlöcher zu stopfen. Das ist kurzsichtig und verschärft die Wohnungsnot langfristig: Jede verkaufte Gemeindewohnung fehlt künftig als leistbarer Wohnraum. Statt kommunales Eigentum aufs Spiel zu setzen, braucht es eine konsequente öffentliche Wohnpolitik. Graz zeigt, wie wichtig Gemeindewohnungen für die Bevölkerung sind – diesen Weg sollte die gesamte Steiermark einschlagen“, betont KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.

Blau-schwarzer Kürzungskurs wird fortgesetzt

08-10-26 Be­reits beim ver­gan­ge­nen Bud­get hat sich ab­ge­zeich­net, dass die blau-schwar­ze Lan­des­re­gie­rung den Lan­des­haus­halt vor al­lem auf der Aus­ga­ben­sei­te zu sa­nie­ren ver­sucht. Mit dem heu­te prä­sen­tier­ten Bud­get set­zen FPÖ und ÖVP ih­ren Kür­zungs­kurs fort und ver­schär­fen ihn. „Ge­spar­t“ wird dort, wo…

KPÖ zum Verbotsgesetz gegen den politischen Islam

29-09-26 Re­li­giö­ser Fa­na­tis­mus, is­la­mis­ti­sche Um­trie­be und Hass­p­re­di­ger, die ge­zielt Ju­gend­li­che über So­cial Me­dia ra­di­ka­li­sie­ren wol­len, sind klar ab­zu­leh­nen und müs­sen kon­se­qu­ent be­kämpft wer­den. Ge­ra­de des­halb braucht es ei­ne ernst­haf­te St­ra­te­gie, um die­sem Pro­b­lem ent­ge­gen­zu­t­re­ten und kon­k­re­te Maß­nah­men zu set­zen.

Zukunft des Heizkostenzuschusses ungewiss? Amesbauer poltert, aber bleibt Antworten schuldig

29-09-26 Be­son­ders in Zei­ten stei­gen­der Le­ben­s­er­hal­tungs­kos­ten leis­tet der Heiz­kos­ten­zu­schuss ei­nen wich­ti­gen Bei­trag zur Ab­fe­de­rung fi­nan­zi­el­ler Be­las­tun­gen. Für die Heiz­sai­son 2026/27 wird der Zu­schuss zwar wie­der aus­be­zahlt, gleich­zei­tig ge­hen aber Ge­rüch­te um, nach de­nen der Heiz­kos­ten­zu­schuss im kom­men­den Jahr den Kür­zun­gen der…

Veröffentlicht: 13. Oktober 2026