Wohnen darf kein Luxus sein!
Wie der ORF berichtet, sind die Mieten in der Steiermark laut einer Analyse von ImmoScout24 heuer um 14 Prozent gestiegen – damit verzeichnet unser Bundesland den höchsten Anstieg österreichweit. Während die Kosten für Strom, Heizen, Sprit und Lebensmittel ebenfalls in die Höhe gehen, wird es für immer mehr Menschen schwieriger, sich das Leben noch leisten zu können. Für viele ist es bereits jetzt bittere Realität, dass das Geld nicht mehr reicht, um die eigene Wohnung zu heizen und auch der Lebensmitteleinkauf zur finanziellen Belastung wird. Gleichzeitig profitiert die private Wohnlobby von den steigenden Mietpreisen. Für die KPÖ ist klar: Wohnen ist ein Grundrecht und darf nicht zum Luxusgut werden, mit dem private Investoren immer höhere Profite erzielen.
„Gerade jetzt braucht es mehr leistbaren öffentlichen Wohnraum in der Steiermark. Dennoch planen Gemeinden wie Judenburg, Kindberg und Bruck, ihre Gemeindewohnungen zu verkaufen und zu privatisieren, um kurzfristig Budgetlöcher zu stopfen. Das ist kurzsichtig und verschärft die Wohnungsnot langfristig: Jede verkaufte Gemeindewohnung fehlt künftig als leistbarer Wohnraum. Statt kommunales Eigentum aufs Spiel zu setzen, braucht es eine konsequente öffentliche Wohnpolitik. Graz zeigt, wie wichtig Gemeindewohnungen für die Bevölkerung sind – diesen Weg sollte die gesamte Steiermark einschlagen“, betont KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.
Veröffentlicht: 13. Oktober 2026