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Weltspartag: KPÖ-Kritik an Banken: „Ausufernde Gebühren, horrende Zinsen“

Kundgebungen in mehreren steirischen Gemeinden; Klimt-Weithaler: „Banken haben genug abkassiert, jetzt muss es soziale Gerechtigkeit geben!“

Mit Milliarden Euro wurden die österreichischen Banken vor dem Bankrott gerettet. Ein neues Belastungspaket der Regierung ist in Ausarbeitung, es soll diese Milliarden bei der Bevölkerung eintreiben. KPÖ-Sozialsprecherin Claudia Klimt-Weithaler kritisiert: „Bei den Kundinnen und Kunden bleiben die Banken geizig. Ausufernde und unübersichtliche Kontoführungsgebühren und horrende Zinsen bei Kontoüberziehung ziehen den Bankkunden das Geld aus der Tasche. Deshalb fordert die KPÖ eine gesetzliche Regulierung der Bankgebühren. Die Banken haben genug abkassiert – jetzt soll es mehr soziale Gerechtigkeit geben!“

Um diese Forderung zu unterstreichen, wurden heute in mehreren steirischen Städten Flugblätter verteilt und auf Infoständen die Vorschläge der KPÖ vorgestellt. Diese lauten im Detail:

* Gesetzliche Gebührenobergrenzen und eine amtliche Regulierung der Kontoüberziehungszinsen

* Der Zinssatz für Überziehungszinsen soll gesetzlich an die Entwicklung des Euribor (Zinssatz zwischen den europäischen Banken) gebunden werden. Dieser Zinssatz soll stets unter der Zinsbandbreite für Kredite liegen (bei einer Bandbreite von aktuell 5,5 bis 7,5 Prozent). Dies würde bei den meisten Geldinstituten mindestens eine Halbierung der Überziehungszinsen bedeuten.

Flugblatt der steirischen KPÖ zum Weltspartag 2009

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29. Oktober 2009