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VA-Tech Weiz: Nicht auf Landesholding vergessen

Peter Scherz (GLB) erinnert Landespolitik an wichtige Forderung

Bei der Diskussion um den Verkauf des „Elin“-Standortes Weiz sollten die Landespolitiker nicht auf die Forderung vergessen, über die „Steiermark Holding“ eine strategische Beteiligung des Landes bei VA Tech Hydro Weiz anzustreben. Das sagte Arbeiterkammerrat Peter Scherz vom KPÖ-nahen Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB) am Dienstag: „Schließlich hat die Vollversammlung der AK am 10. November 2005 dieses Anliegen und auch Landeshauptmann Voves hat sich vor der Landtagswahl in dieser Richtung geäußert.“

Der Verkauf der Firma VA-Tech an Siemens hat den Standort Weiz in eine schwierige Situation gebracht. Die EU-Kommission hat diese Transaktion nur mit der Auflage genehmigt, dass die VA-Tech Hydro mit dem Standort Weiz weiter verkauft werden muss.
Damit haben sich die Befürchtungen der Belegschaft und auch zahlreicher Politiker bestätigt, die um die Arbeitsplätze in der Region bangen.
Im Arbeitsübereinkommen der neuen Landesregierung heißt es: „Zur Wirtschafts- und Beschäftigungsstandortsicherung und -entwicklung wird das zusätzliche Instrumentarium einer Steiermark-Holding eingesetzt.“
Nach Auffassung des Gewerkschaftlichen Linksblockes (GLB) könnte das Land Steiermark mit dieser „Steiermark Holding“ bei VA Tech Hydro einsteigen und so zur Sicherung von Arbeitsplätzen im Bezirk Weiz beitragen.

10. Januar 2006