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Über die Parkplatzprobleme in Leoben

KPÖ für Schaffung von Park&Ride-Plätzen

„Parkplatzmisere nimmt zu“

Die KPÖ Leoben sprach gestern die Parkplatzsituation für Pendler in der Montanstadt an.

Die Parkplatzmisere in Leoben nimmt zu“, meinte gestern Werner Murgg, KP-Stadtrat. Begründet liege diese Tatsache in der größeren Anzahl an Einpendlern, die im neuen Einkaufszentrum Arbeit gefunden haben. Murgg erklärte, dass die Stadtgemeinde bereits eine Arbeitsgruppe eingerichtet habe, die sich mit diesem Thema beschäftige und mögliche Lösungen erarbeite.

„Die ganze Innenstadt soll Kurzparkzone werden. Da bin ich dagegen“, so Murgg. Es sei auch den Einheimischen nicht zu zumuten, dass sie stundenlang kreisen, um einen Parkplatz zu suchen. „Kurzparkzone ja, aber erst, wenn Alternativen geschaffen wurden“, so Murgg. Der KP-Stadtrat sprach davon, dass Bürgermeister Matthias Konrad daran denke, den Feuerwehrparkplatz gegen mäßige Gebühren für Pendler zu adaptieren, und auch im Bereich der evangelischen Kirche sei so etwas angedacht.

Die KPÖ spricht sich gegen Gebühren für Pendler aus und wird in der nächsten Gemeinderatssitzung einen Dringlichkeitsantrag einbringen, wie Murgg ankündigt. In diesem werde es um Park&Ride-Plätze gehen, die an den öffentlichen Verkehr angebunden werden sollen. „Pendler sollen dort gratis parken können“, so Murgg, denn er sei strikt gegen die Abzocke bei Pendlern.

(Kleine Zeitung, Region Leoben)

Karl Mlinar, KP-Gemeinderat, erläuterte mögliche Park&Ride-Plätze: das Eisenbahndreieck im Bereich Kerpely- und Donawitzerstraße, ein Teil des Baumax-Parkplatzes, Bereiche entlang der Nordspange und am Prettachfeld. „Die Anbindung an die Innenstadt soll mit Shuttlebussen erfolgen“, meinte Mlinar. Die KP-Mandatare Murgg, Mlinar und Elfriede Egger sprachen sich auch für den besseren Ausbau des öffentlichen Verkehrs aus.

1. Dezember 2007