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Teuerung bekämpfen!

Saftige Lohnerhöhung als Teuerungsausgleich muss kommen!

Die Menschen in unserem Land stöhnen unter der Teuerung! Güter des täglichen Lebens, Energie, Mieten steigen stark. LAbg. Renate Pacher fordert, dass die Löhne kräftig erhöht werden sollten.

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Durch die Teuerung ist das Leben ist für viele nur mehr schwer zu finanzieren. Dabei geht es nicht um Luxusartikel, sondern um Dinge des täglichen Bedarfs. Hundert Euro zählen heute so viel wie früher 1.000 Schilling.

Die Lohn- und Gehaltserhöhungen haben eine bedeutende Rolle in der Bekämpfung der Teuerung. Nun steht die Herbstlohnrunde der Metaller vor der Tür. Dieser Abschluss hat für viele Branchen Signalwirkung. Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl hat sich gegen deutliche Lohn- und Gehaltserhöhungen ausgesprochen, dies würde der Wirtschaft schaden.

Geht es nach den Unternehmern, ist wohl nie der Zeitpunkt für ordentliche Erhöhungen. Befindet sich die Wirtschaft im Aufschwung, würden kräftige Lohnerhöhungen den Aufschwung bremsen. Geht es der Wirtschaft schlecht, sind Erhöhungen eine zusätzliche Belastung. Nur für fette Unternehmensgewinne und hohe Managerbezüge ist offensichtlich immer Saison.

Statt starker Lohnerhöhungen soll es laut Leitl für die am stärksten von der Teuerung Betroffenen eine staatliche Ausgleichszahlung geben. Diese staatliche Zahlung würde wieder aus den Taschen der Bevölkerung kommen. Derzeit sprudeln die Steuereinahmen. Aber diese Einnahmen kommen hauptsächlich aus der Mehrwert-, der Lohn- oder der Energiesteuer und werden von der breiten Masse der Bevölkerung bezahlt. Hingegen sind die Summen aus der Besteuerung von Vermögen und Gewinnen magere Restposten. Ab August wird auch noch die Erbschafts- und Schenkungssteuer abgeschafft.

In vielen Branchen werden Rekordgewinne eingefahren. Die Produktivität ist enorm gestiegen. Es sind die Arbeiter und Angestellten, die durch ihre Leistung die Werte schaffen. Sie brauchen eine saftige Lohnerhöhung und keine staatlichen Almosen.

LAbg. Renate Pacher
renate.pacher@kpoe-steiermark.at

28. Juli 2008