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Streiks in Griechenland

Erklärung der Generalsekretärin des ZK der KKE

Erklärung der Generalsekretärin des ZK der KKE, A. Paparhga, zur Einberufung der Dockarbeiter zum Militär

"Neun mal hat die PASOK und neun mal die ND diese barbarische Maßnahme angewendet, nämlich die der Einberufung zum Militär, und sogar einige Male schon gegen die Dockarbeiter. Ich erlaube mir zu sagen, dass diese Parteien bald den Besitzern der "SAMINA" auch ein Denkmal aufstellen werden. Soweit ist es schon gekommen.

Wir empfinden uns in diesem Sinne genauso einberufen mit den Dockarbeitern und allen Arbeitern, sowohl den LKW-Fahrern als auch mit den Entlassenen aus der Künstdüngerindustrie und den Entlassenen in Naousa. Wir sind einberufen in einen Kampf für die Rechte der Arbeitenden, und keine Maßnahme kann unserer Meinung nach den Widerstand, den Kampf, den Streik und alle anderen Kampfformen, welche die arbeitenden Menschen gerechterweise für ein besseres Leben anwenden, außer Kraft setzen.

Eine Sache müssen alle Arbeitenden im Auge behalten: Dass die Politik des "Teilen und Herrschens" die politische Vorgangsweise der regierenden Parteien ist, weil sie gewillt sind, den Interessen der Arbeitgeber zu entsprechen. Die Antwort darauf muss die Einheit sein. Nicht die kleinste Spaltung dürfen wir den Arbeitgebern zulassen. Wir dürfen das nicht der Regierung der ND erlauben und keiner Regierung, welche die Waffe der Einheit und des Kampfes verhindert.

Ich wiederhole: Der Kampf ist ein einheitlicher und gemeinsamer. Die große Mehrheit der Menschen in der kleinen und mittleren Landwirtschaft - und ich unterstreiche es - hat die gemeinsamen Interessen mit den Arbeitern und Angestellten und die gemeinsamen Interessen mit den kleinen und mittleren Gewerbetreibenden. Die Interessen sind die selben. Einmal treffen die Regierenden die eine Branche und ein anderes mal die andere. Folglich muss die Antwort eine einheitliche sein. Es ist eine Frage der Zeit, wann sie gegen die eine oder andere Branche vorgehen werden. Wenn die Regierung so sehr von den Problemen der Landwirtschaft auf Kreta berührt wäre, dann braucht sie nur den Gesetzesentwurf zurücknehmen. Das wäre dann die Lösung des Problems."

Athen, 22. 2. 2006
Pressebüro des ZK der KKE
Übersetzung: Athanasios Boulgaropoulos

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23. Februar 2006