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Straner - Voves: Viele Fragen

Stellungnahme von Claudia Klimt-Weithaler

„Landeshauptmann Voves hat seine Meinung über seinen Fohnsdorfer Parteikollegen Straner geändert und wendet sich nun gegen seine Kandidatur bei der Gemeinderatswahl im September. Damit greift er die Meinung vieler unabhängiger BeobachterInnen auf. Dabei hat Voves die fatale Finanzierung des Aqualux-Thermenprojekts mit durchgesetzt.
Viel besser wäre es aber gewesen, wenn Voves auch seine Meinung über das Belastungspaket der Landesregierung geändert, die unsozialen Maßnahmen zurückgenommen und die sogenannte Reformpartnerschaft aufgekündigt hätte.“
Das sagte KPÖ-Landtagsklubobfrau Claudia Klimt-Weithaler am Montag.

Nach Auffassung der KPÖ ist nicht ganz klar, was hinter der Voves-Aussendung zum Fall Straner steckt.
Gibt es taktische Differenzen in der SPÖ in der Frage Fohnsdorf? Schließlich hatte Landtagspräsident Wegscheider noch am 1. Mai Straner den Rücken gestärkt. (An diesem Tag hat dieser übrigens seine Kandidatur offiziell bekannt gegeben.)
Weiß Voves mehr als die Öffentlichkeit über die rechtlichen Folgen des Finanzdebakels in Fohnsdorf für Straner persönlich?
Oder geht es um einen Wahlkampftrick? Es könnte ja sein, dass man Herrn Straner jetzt die Möglichkeit gibt, sich als Kämpfer gegen die Mächtigen darzustellen, um eine Wahl erfolgreich zu schlagen, die man eigentlich nur verlieren müsste, wenn man die Faktenlage anschaut.

Claudia Klimt-Weithaler: „Es darf nicht sein, dass die Gemeindewohnungen und das Altenheim jetzt als Folge der Verfehlungen der SP verkauft werden und die Fohnsdorfer Bevölkerung die Zeche zahlen muss. Deshalb kandidiert die KPÖ in Fohnsdorf und steht bei der Wahl am 25. September für "Kontrolle - Initiative - Information".

8. August 2011