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Steirische KPÖ-2006: Bilanz und Ausblick

Politik der sozialen Verantwortung wird in Stadt und Land fortgesetzt

„Die steirische KPÖ ist ein nicht zu übersehender Faktor in der Landespolitik, in Graz und in vielen steirischen Gemeinden; eine Kraft, die sich für die Menschen einsetzt, denen es nicht so gut geht.
Das hat unsere Arbeit im ablaufenden Jahr 2006 gezeigt. Auch im kommenden Jahr wollen wir uns mit aller Kraft für die sozialen Interessen der arbeitenden Menschen und der Pensionisten einsetzen“.

Das stellte der steirische KPÖ-Vorsitzende Franz Stephan Parteder fest. Dabei verwies er vor allem auf die erfolgreiche Arbeit im Landtag: „Klubobmann Ernest Kaltenegger hat den Kampf um die Eindämmung der Spielsucht zu einem wichtigen Thema gemacht, Werner Murgg hat als Vorsitzender des Herberstein-Ausschusses gezeigt, dass wir die Kontrolle ernst nehmen.“.

In Graz beweisen die Stadträtinnen Elke Kahr und Wilfriede Monogioudis, dass die Verwaltung wichtiger Bereiche des öffentlichen Lebens bei KPÖ-MandatarInnen in guten Händen ist. Parteder: „ Unsere Forderung nach Gemeindewohnungen auf Kasernengrund stößt bei vielen Menschen und auch bei verantwortlichen Politikern anderer Parteien auf Zustimmung. Es ist zu hoffen, dass sie im kommenden Jahr der Verwirklichung näher kommt, damit der Mangel an günstigen Sozialwohnungen in Graz behoben werden kann.“

Auch das Abschneiden der steirischen KPÖ bei der Nationalratswahl am 1. Oktober gibt zu Optimismus Anlass, schließlich wurde das beste Ergebnis seit 1962 erzielt.

Im kommenden Jahr will man sich bei der steirischen KPÖ auf die Landespolitik und auf Graz konzentrieren. Parteder: „Es geht darum, alle Funktionen einer fortschrittlichen Partei zu erfüllen und stets an der Seite der arbeitenden Menschen zu stehen. Dabei darf uns kein Problem der Leute zu klein sein.
Gleichzeitig wollen wir für all jene, für welche die jetzige Gesellschaftsordnung nicht das Ende der Geschichte ist, zu einer glaubwürdigen Ansprechpartnerin für gemeinsame Aktionen und auch für langfristige Kooperation werden.“

26. Dezember 2006