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Spielsucht: Rechtzeitig über Gefahren aufklären

KPÖ-Kaltenegger möchte Aufklärungskampagnen an steirischen Schulen

Fast die Hälfte der Spielsüchtigen hat laut dem renommierten Wiener Anton-Proksch-Institut bereits in einem Alter von unter 18 Jahren mit dem Spielen begonnen. Den meisten Jugendlichen ist kaum bewusst, mit welchen Gefahren die Spielsucht verbunden ist. Darauf weist der steirische KPÖ-Klubobmann Ernest Kaltenegger hin.

Die KPÖ hat deshalb bereits im Landtag den Antrag eingebracht, Schul-Landesrätin Dr. Vollath soll eine Kampagne ausarbeiten lassen, die Jugendliche über die Gefahren des Glücksspiels aufklärt und in den steirischen Schulen durchgeführt werden soll. In anderen Risikobereichen wie Alkohol, Drogen, AIDS gibt es seit langem erfolgreiche Informations- und Aufklärungskampagnen. Leider sei es notwendig, schon Jugendliche auf die Gefahren des Glücksspiels hinzuweisen, so Kaltenegger.

„Mit einer Kampagne an den Schulen können am meisten Jugendliche erreicht werden. Die Schule soll ja nicht nur Wissen vermitteln, sondern junge Menschen auch auf das Leben nach der Schule vorbereiten. Leider gehört die Spielsucht heute zu einer Suchtform, vor der besonders gewarnt werden muss, da immer mehr Menschen davon betroffen sind“, begründet KPÖ-Klubobmann Kaltenegger seine Forderung.

31. August 2007