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Sparen auf Kosten der Bildung: In Wien wie in der Steiermark

Bundesweiter Kahlschlag im Bildungswesen unter SPÖ-Regie

In der Steiermark ist schon seit Beginn der so genannten „Reformpartnerschaft“ ein beispielloser Kahlschlag im Bildungsbereich im Gange. Viele Kleinschulen wurden bereits geschlossen, mit den Gemeindezwangsfusionen werden weitere folgen. SPÖ-Bildungslandesrat Schickhofer kürzt auch im Musikschulwesen, nun soll durch Personalkürzungen auch bei Kinderbetreuungseinrichtungen „gespart“ werden.

KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler bezeichnete es vor diesem Hintergrund als besondere Dreistigkeit der „Reformpartner“, sich nun als Verteidiger des Bildungssystems aufzuspielen. Die steirische Bevölkerung wird das von Bildungsministerin Heinisch-Hosek angekündigte Kürzungspaket im Schulwesen doppelt spüren, da in unserem Bundesland schon der hausgemachte Kahlschlag im Bildungsbereich negative Auswirkungen zeigt.

Klimt-Weithaler: „Die Ankündigungen von Bundesministerin Heinisch-Hosek verheißen wenig Gutes. Österreich müsste deutlich mehr Geld in Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen investieren. Leider herrscht in der Bundesregierung genau wie in der Steiermark Einigkeit darüber, dass die Rettung der Hypo-Spekulanten wichtiger ist als die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen. Diese verkehrte Politik findet unter Regie der SPÖ statt, das darf man nicht vergessen.“

17. April 2014