Regierung zieht Abschaffung des Jugendvertrauensrats zurück

Claudia Klimt-Weithaler: „Druck hat gewirkt!“

Jugendvertrauensräte nehmen in ihren Betrieben eine wichtige Rolle ein. Sie vertreten die Interessen von jungen Beschäftigten im Betrieb und nehmen die Funktion von LehrlingssprecherInnen ein. Die Bundesregierung wollte diese Einrichtung abschaffen. Nun wurde dieser Plan zurückgezogen, nachdem massive Kritik kaut geworden war. Auch die KPÖ hat im Landtag einen Antrag eingebracht, die Vertrauensräte nicht zu zerschlagen.

Die Vertrauensräte kümmern sich um viele Aufgaben, unter anderem

·         die wirtschaftlichen, sozialen, gesundheitlichen und kulturellen Interessen der Jugendlichen;

·         Einhaltung von Vorschriften, die für das Arbeitsverhältnis der jugendlichen ArbeitnehmerInnen gelten;

·         Teilnahme an Sitzungen des Betriebsrates mit beratender Stimme;

·         Mitwirkung in Fragen der Berufsausbildung und der beruflichen Weiterbildung.

KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler: „Die Gewerkschaftsjugend hat zurecht davor gewarnt, den Jugendvertrauensrat abzuschaffen. Dass die Regierung jetzt einlenkt, ist sehr erfreulich und zeigt, dass Druck von Seiten der Beschäftigten etwas bewirken kann. Die Rechte von jungen Beschäftigten und Lehrlingen werden von den Vertrauensräten gut vertreten, das soll auch so bleiben!“

 

 

4. Februar 2019