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Rassistische "Hymne": KJÖ solidarisiert sich mit Anzeige der SJ

Jakob Matscheko für personelle und inhaltliche Konsequenzen

Mitglieder der SJ-Bruck/Mur entdeckten unlängst einen auf rassistischem Gedankengut basierenden "Reim" in einem Schaukasten der Brucker FPÖ. Die SJ erstattete Anzeige.
Als Teil der antifaschistischen Aktionseinheit und des Antifa-Steiermark-Bündnisses unterstützt die KJÖ diesen Schritt.

"Die FPÖ und ihr Brucker Bezirksobmann Kletus Schranz als Polizist müssten eigentlich wissen, dass gerade Österreich mit dem Umgang anderer Völker und Kulturen ein schweres Erbe hat.
Es müsste für uns zur Selbstverständlichkeit werden, dass rassistisches, ausländerInnenfeindliches, sexistisches oder anderweitig diskriminierendes Gedankengut aus dem Alltagsleben - und mehr noch aus der Politik - verschwindet." zeigt sich Jakob Matscheko, Vorsitzender der Kommunistischen Jugend Steiermark, besorgt.

Leider hat die FPÖ eine Vorreiterrolle im ausländerInnenfeindlichen Milieu eingenommen. Nicht erst seit dem Wiener Wahlkampf wird versucht, durch dumpfe, menschenverachtende Parolen politisches Kapital zu schlagen.

Niemals darf es zur Anerkennung oder Verharmlosung solcher Aussagen kommen.

Die KJÖ fordert personelle wie inhaltliche Konsequenzen, und hofft, dass
die Strafanzeige erfolgreich verläuft.

12. Mai 2006