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Politikerin speist Sozialfonds mit Teil ihres Gehalts

Renate Pacher sponserte 15.000 Euro für Arme

Politikerin speist Sozialfonds mit Teil ihres Gehalts
Renate Pacher sponserte 15.500 Euro für Arme.

Zehn Jahre alt ist der Sozialfonds der KPÖ, einst eingeführt von Ernest Kaltenegger in Graz. Gespeist wird der Fonds für sozial Schwache auch von der Knittelfelderin Renate Pacher, die dafür einen Teil ihrers Einkommens als Landtagsabgeordnete zur Verfügung stellt. "Im Jahr 2008 habe ich rund 15.500 Euro eingezahlt", zog Pacher dieser Tage bei einer Pressekonferenz in Knittelfeld Bilanz. Ausgegeben wurde das Geld, um Menschen, denen es am Notwendigsten fehlt, finanziell unter die Arme zu greifen. Insgesamt wurde 203 Menschen geholfen.

Erstmals floss Geld in den Fonds zurück: "Eine Frau versprach uns, 50 Euro einzuzahlen, wenn sie mit unserer Unterstützung die Sozialhilfe bekommt. Sie hat das Versprechen eingelöst", so die Politikerin. KPÖ-Sozialarbeiterin Karin Gruber fordert, die Entscheidungsfristen für Sozialhilfe-Anträge von sechs auf zwei Monate zu verkürzen: "Zu lange Fristen bringen viele Menschen in Bedrängnis."

Kleine Zeitung, Region Murtal

12. Januar 2009