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ÖBB: Kahlschlag soll Privatisierung vorbereiten

KPÖ: "Das sind keine Papiere für die Schublade"

Die Kahlschlagpläne der ÖBB sind nur dann verständlich, wenn man sie als Vorleistungen für die Privatisierung des Eisenbahnverkehrs in Österreich versteht.

Das erklärte der steirische KPÖ-Vorsitzende Franz Stephan Parteder am Sonntag. Zuvor war ein neuer Geheimplan bekannt geworden, der die Stilllegung von Nebenstrecken in allen Bundesländern und die Ausdünnung des Taktverkehrs bei Schnellverbindungen vor allem auf der Südbahnstrecke und bei der Verbindung Graz –Bischofshofen vorsieht.

Parteder: „Das sind keine Papiere für die Schublade sondern aktuelle Vorhaben. Mit immer neuen Horrormeldungen in der Öffentlichkeit soll darüber hinaus ein Privatisierungsklima geschaffen werden.“

Die KPÖ wendet sich gegen diese Pläne und fordert die zuständige Ministerin auf, endlich einmal Klartext zu reden: Will sie der Zerstörung der ÖBB tatenlos zusehen oder nicht?

21. Februar 2010