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Menschenrechtspreis des Landes vergeben

Einer der Ausgezeichneten ist Oberst Oswald

Menschenrechtspreis für pensionierten Oberst

Der Menschenrechtspreis des Landes geht heuer an den pensionierten Militär Manfred Oswald, an das Europäische Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte sowie das Kooperationsprojekt "Megaphon-Uni".

Der pensionierte Bundesheer-Oberst Manfred Oswald hat in seiner Arbeit immer wieder die Missachtung von Menschenrechten aufgezeigt, heißt es in der Begründung der Landesregierung.

Er initiierte u.a. die Gedenkstätte Felieferhof für knapp vor Kriegsende 1945 erschossene Opfer des nationalsozialistischen Regimes und die Erforschung des Konzentrationslagers Thalerhof, wo im Ersten Weltkrieg Tausende Altösterreicher aus der Ukraine ums Leben kamen und in Massengräbern verscharrt wurden.

Menschenrechtsbildung in Südosteuropa
Der Schwerpunkt des Europäischen Trainings- und Forschungszentrums für Menschenrechte und Demokratie (ETC) in Graz ist die Menschenrechtsbildung mit besonderer Ausrichtung auf Südosteuropa.

Das ETC erarbeitete 2003 für das Treffen der Ministerkonferenz des Netzwerks für menschliche Sicherheit in Graz eine "Declaration on Principles of Human Rights Education und Human Security" sowie ein "Manual on Human Rights Education: Understanding Human Rights", das bis 2009 in 13 Sprachen übersetzt wurde.

(Quelle: ORF online Steiermark)

Oberst Oswald war vom KPÖ-Landtagsklub für diese hohe Auszeichnung vorgeschlagen worden.

24. November 2009