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Menschenrechtspreis des Landes Steiermark 2010

Vorschläge bis 1. Oktober einreichen

Menschenrechtspreis des Landes Steiermark 2010
Vorschläge können bis 1. Oktober eingereicht werden:

Graz .- Seit 2001 verleiht das Land Steiermark einen Menschenrechtspreis an Persönlichkeiten, die sich im In- und Ausland um die Entwicklung, Förderung und Durchsetzung von Menschenrechten verdient gemacht haben. Der Preis wird auf Basis des Vorschlages einer Jury und eines entsprechenden Beschlusses der Steiermärkischen Landesregierung vergeben. Er ist mit 7.500 Euro dotiert.

"Alle Steirerinnen und Steirer sind herzlich eingeladen, Vorschläge - auch Eigenbewerbungen - bis 1. Oktober 2010 an die Stabsstelle für Präsidialangelegenheiten in der Landesamtsdirektion zu übermitteln", so Landesamtsdirektor Helmut Hirt.

Bislang haben 22 Steirerinnen und Steirer bzw. Institutionen, denen diese angehören, den Preis erhalten: Unter ihnen die engagierte Friedenskämpferin Maria Cäsar für ihre erfolgreiche Jugendarbeit wider das Vergessen und Verdrängen der nationalsozialistischen Vergangenheit, der ehemalige KPÖ-Landesobmann Franz Leitner, der als "Gerechter der Völker" jüdische Kinder im KZ Buchenwald vor dem Tod bewahrte, Sonja Perkic-Krempl, die unter Einsatz ihres Lebens das Zeugenbegleitprogramm Österreichs in Guatemala mitbegründet hat sowie Harald Krenn, der Begründer der Initiative „Team On", die Menschen in Problemsituationen Zuflucht bietet. Der steirische Menschenrechtspreis 2009 ging an das Europäische Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie (ETC), die Megaphon-Uni und Manfred Oswald, Oberst des Österreichischen Bundesheeres i. R..

Einsendeadresse:
Landesamtsdirektion, Stabsstelle für Präsidialangelegenheiten
Hofgasse 15, 8010 Graz,
Tel.: 0316-877-4001, Fax: 0316-877-804001
E-Mail: lad@stmk.gv.at

(Quelle: Aussendung des Landespressedienstes vom 1. Juli 2010)

5. Juli 2010