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Menschenrechtspreis des Landes an Hospizverein und OMEGA

Landesregierung folgt einstimmiger Empfehlung der Jury

Menschenrechtspreise für Hospiz- und Flüchtlingsvereine
7.500 Euro gehen an Hospizverein Steiermark und OMEGA.
Der Menschenrechtspreis 2007 des Landes Steiermark geht an den "Hospizverein Steiermark" sowie die "OMEGA Gesundheitsstelle Graz". Das beschloss die Steiermärkische Landesregierung in ihrer Sitzung am Montag. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und wird beiden Preisträgern zu gleichen Teilen zuerkannt. Mit der im Jahr 2000 geschaffenen Auszeichnung werden Aktivitäten zur Durchsetzung, Entwicklung und Förderung der Menschenrechte gewürdigt.
Hospizverein. Im "Hospizverein Steiermark" sind landesweit rund 600 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in rund 30 regionalen Hospiz-Teams aktiv. Sie unterstützen schwerst- und unheilbar Erkrankte und ihren Angehörigen zu Hause, in Alten- und Pflegeheimen, in Krankenhäusern sowie in den stationären Hospiz- und Palliativeinrichtungen, um ein Sterben in der vertrauten Umgebung und im Kreis der Angehörigen zu ermöglichen.

OMEGA. Der Verein "OMEGA Gesundheitsstelle Graz", dessen voller Name "Verein für Opfer von organisierter Gewalt und Menschenrechtsverletzungen- OMEGA Gesundheitsstelle Graz" lautet, wurde vor elf Jahren gegründet. Er betreut Menschen, die als Opfer von organisierter Gewalt und systematischer Menschenrechtsverletzungen nach Österreich flüchten mussten. Über "OMEGA" sollen Fremde bestmöglichen Zugang zum heimischen Gesundheitssystem erhalten und im Bedarfsfall medizinisch, psychologisch und auch psychotherapeutisch betreut werden. Darüber hinaus organisiert "OMEGA" Hilfsprogramme für Menschen in Krisengebieten und Soforthilfe für in Not Geratene.

Die Landesregierung folgte damit der einstimmigen Entscheidung der Jury, der neben VertreterInnen der Landtagsparteien (für die KPÖ Landesvorsitzender Parteder) auch von namhaften Institutionen entsandte Persönlichkeiten angehören.

16. November 2007