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Kurt Luttenberger ist steirischer Spitzenkandidat bei Nationalratswahl

„Haben bewiesen, dass es eine Alternative zur herrschenden Politik gibt“

Luttenberger, 58, ist verheiratet und Vater dreier Kinder. Seit Jahrzehnten gewerkschaftlich engagiert, ist er Vorsitzender des GLB Steiermark, Mitglied der AK-Vollversammlung und Gemeinderat in Graz. Sein beruflicher Werdegang begann bei Semperit. Heute arbeitet Luttenberger als sozialpädadogischer Trainer beim BFI in Graz.

Inhaltliche Schwerpunkte der KPÖ, die auf ein gutes Ergebnis in den vier steirischen Wahlkreisen hofft, sind:
• Senkung der Wohnkosten durch eine Wohnbauoffensive und Mietzinsobergrenzen
• Senkung der Lebenshaltungskosten durch gesetzliche Maßnahmen gegen die Teuerung; Einführung eines Mindestlohnes, von dem man leben kann
• Erhalt und Ausbau des öffentlichen Eigentums, Schutz der Daseinsvorsorge vor dem Zugriff durch EU-Richtlinien
• Abschaffung des Regresses, Verbot des „Kleinen Glücksspiels“
• Erhaltung der Neutralität statt deren scheibchenweiser Entsorgung

Claudia Klimt-Weithaler: „Die KPÖ hat sich einen guten Ruf erarbeitet und leistet wichtige Arbeit, die von der Bevölkerung auch angenommen wird. Wir treten bei der Nationalratswahl an, weil wir gezeigt haben, dass wir eine Alternative zur bestehenden Parteienlandschaft darstellen.“

Kurt Luttenberger möchte mit seiner Kandidatur auch ein Signal an ehemalige Wählerinnen und Wähler der SPÖ aussenden. „Die SPÖ entfernt sich immer weiter von ihren früheren Grundsätzen. Sehr viele sind davon enttäuscht. Wir möchten diesen Menschen eine politische Heimat anbieten und beweisen, dass Politik auch im Interesse der Bevölkerung gemacht werden kann statt für Banken und Konzerne.“

5. Juli 2013