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KPÖ tourte durch die Bezirke

Parteder: Geben statt nehmen bedeutet soziale Umverteilung

KPÖ tourte durch die Bezirke

KPÖ-Kandidat Wolfgang Gombocz steht zu seinen Wurzeln in der Region.

Die KPÖ-Kandidaten für die Nationalratswahl tourten durch die oststeirischen Bezirke und machten auch in Feldbach Station. Dabei stellte sich Universitätsprofessor Dr. Wolfgang Gombocz als der Spitzenkandidat für die Bezirke Radkersburg, Fürstenfeld und Feldbach vor. Der parteilose Politiker kennt Franz Stephan Parteder, Spitzenkandidat der KPÖ-Steiermark, schon eine halbe Ewigkeit und unterstützt die Arbeit der Kommunisten. Frei nach dem Motto „geben statt nehmen“ machten sie aus ihrem Unmut über Spitzengagen der Manager und unsoziale Umverteilung keinen Hehl. Gombocz & Co. halten darüber hinaus 1.950 Euro Politikergage für genug und zahlen daher den Rest ihres Gehalts in einen Sozialtopf ein. Auf die Frage nach KPÖ-Anliegen legte der gebürtige Laafelder so richtig los und haderte mit der Abwanderungsproblematik in den Regionen. In den Bezirken würden viele Möglichkeiten schlummern, um die Landflucht zu stoppen. Natürlich seien Landesförderungen für den Hoffnungsträger Vulkanland eine unerlässliche Basis für eine erfolgreiche regionale Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik. Bauern und faire Preise für deren Produkte liegen Gombocz ebenso am Herzen wie leidgeprüfte Pendler. KPÖ-Kandidat Sebastian Wisiak hingegen forderte u.a. ein Mitspracherecht der Studenten in allen Uni-Gremien.

(Raabtaler Bildpost, 28.9. 06)

28. September 2006