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KPÖ präsentiert „Reichtumsbericht Steiermark“

Studie weist auf Auseinanderklaffen der Einkommen und ungleiche Verteilung des Reichtums hin

Einer der beiden Autoren, der Ökonom Peter Prenner, referierte die wesentlichen Inhalte der Studie und wies dabei darauf hin, dass…

• …der Anteil der Arbeitenehmer am erwirtschafteten Reichtum stark zurückgeht. Betrug dieser Anteil im Jahr 1978 noch 57 % des BIP, liegt er heute bei nur noch 48,7 %. Gewinne machen dafür 40 % aus (1978: 30,6 %).
• …in Österreich das reichste Prozent der Bevölkerung 34 % der Geld-, Immobilien- und Unternehmensvermögen besitzt, gleich viel wie die untersten 90 %.
• …der der Staat einen Großteil der Steuereinnahmen aus Massenabgaben bezieht, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer also den größten Teil der Steuerlast tragen. Vermögenssteuern tragen nur 1,3 % zum Gesamtsteueraufkommen bei, damit liegt Österreich am letzten Platz unter den OECD-Ländern.
• …46 der 60 ärmsten Gemeinden Österreichs in der Steiermark liegen.

Die sechzigseitige Studie von Peter Prenner und Petra Wetzel enthält neben ausführlichen Analysen zu den Bereichen Einkommen, Geld- und Sachvermögen sowie Steuerrecht auch Vorschläge für politische Handlungsoptionen. Einige dieser Vorschläge wurden vom KPÖ-Landtagsklub bereits aufgenommen und fanden Eingang in politischen Initiativen und Anträgen.

Der Reichtumsbericht Steiermark kann beim KPÖ-Bildungsverein
(bildungsverein@kpoe-steiermark) oder telefonisch (0316 / 877-5102) bezogen werden.

Der Reichtumsbericht der Steirischen KP

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30. Mai 2009