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KPÖ ist auch eine Menschenrechtspartei

Zum 60. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

Zum 60. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte am 10. Dezember stellt der steirische KPÖ-Vorsitzende Franz Stephan Parteder fest, dass individuelle und soziale Menschenrechte nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen, sondern einander bedingen.
Anknüpfend an einen aktuellen Diskussionsbeitrag des deutschen Politikers Oskar Lafontaine sagte er am Dienstag:
„Freiheit braucht Gleichheit, sonst wird sie zur Ausbeutung. Und Gleichheit braucht Freiheit, sonst wird sie zur Unterdrückung. Aber die Wurzel von beidem ist Solidarität, ist der tätige
Einsatz für die gleiche Freiheit anderer. In diesem Sinn ist die steirische KPÖ eine Menschenrechtspartei, unter anderem auch, weil sie in der aktuellen Krise aufzeigt, wie die Menschenrechte von Opfern der aktuellen Pleitewellen mit Füßen getreten werden.

Wir haben in der Geschichte unserer Bewegung die Lektion gelernt, dass Menschenrechte unteilbar sind.
Und auch in Artikel 28 der Erklärung, dessen 60. Jahrestag wir feiern, heißt es: ´Jeder Mensch hat Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung, in welcher die in der vorliegenden
Erklärung angeführten Rechte und Freiheiten voll verwirklicht werden können.´
Für eine solche Ordnung treten wir ein. Wir nennen sie Sozialismus.“

9. Dezember 2008