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KPÖ in Kapfenberg: Was hat sie erreicht? Was hat sie vor?

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„Der KPÖ ist kein Thema zu klein. Wir bringen in den Gemeinderat, was die Menschen bewegt. Wir schauen genau hin, wenn es Missstände gibt, und informieren die Bevölkerung“, betont Clemens Perteneder. Die KPÖ hilft schnell und unbürokratisch – etwa mit der kostenlosen Mieter- und Sozialberatung unter 03862/22417.

Sie kandidieren bei der Gemeinderatswahl am 22. März wieder für die KPÖ. Sie werben mit den Slogans „Helfen statt reden“ und „Auf keinen Menschen vergessen“ – Was bedeutet das ganz konkret für Kapfenberg?

Clemens Perteneder: Als KPÖ setzen wir uns für niedrige Gebühren ein, wir setzen Zeichen gegen Geldverschwendung, wir treten fort­laufend für Umweltfragen, für die Beibehaltung von Grünflächen und Wald­stücken ein und legen ein großes Augenmerk auf soziale Gerechtigkeit und leistbares Wohnen.
Ich nehme Wünsche und Beschwerden sehr genau und habe schon viele der vorgebrachten Ideen umsetzen können.


Was sind das für Anliegen, die an Sie herangetragen werden?

Perteneder: Es sind Angelegenheiten wie beispielsweise ein fehlender Mistkübel, ein Verkehrsspiegel oder auch nur eine Kleinigkeit, bei denen ich mich bemühe, eine Abhilfe zu schaffen. Ich biete auch Serviceleistungen wie Beratungen im Mietrecht, bei Steuerausgleichen, bei Unstimmigkeiten oder Problemen mit Nachbarn oder Vermietern, Hilfestellungen bei der Wohnungssuche, bei Ansuchen um Mindestsicherung, Kautionen bzw. Wohnbeihilfe oder bei großen Schwierigkeiten wie Delogierungsterminen und Stromabschaltungen an.
 

Können Sie allen helfen?

Perteneder: Natürlich kann ich gar nicht jedem Menschen behilflich sein, weil auch ich nicht zaubern kann, aber zumindest bemühe ich mich, für jeden eine passende Lösung zu finden. Ich bin immer wieder froh, wenn mir jemand sagt: „Du bist der Einzige, der sich wirklich um die Menschen kümmert!“ oder: „Herr Perteneder, Sie haben einer Bekannten geholfen, wo niemand etwas getan hat.“

 

Was haben Sie im Gemeinderat durchsetzen können?

Perteneder: Die Idee der AktivCard über viele Jahre hinweg der Stadt Kapfenberg vorgeschlagen und Unterstützer für diesen Vorschlag gefunden. Mit der AktivCard hat Kapfenberg schließlich seit vielen Jahren ein weiteres Angebot am Sozialsektor gesetzt. Sie bietet zahlreiche vergünstigte Angebote, die damit in Anspruch genommen werden können.

Um die ActivCard kann man im Bürgerbüro ansuchen. Sie bringt Ermäßigungen im Wohlfühlladen, bei Wochen-und Monatskarten der MVG, bei den Eintrittspreisen im Stadion und Schwimmbad, bei den Essensbeiträgen in Schulen und Kindergärten, bei kulturellen und Sportveranstaltungen sowie weitere Ermäßigungen.
 

Ein wichtiges Thema der KPÖ ist das Wohnen. Warum?

Perteneder: Ein Zuhause zum Wohlfühlen ist ein Grundrecht aller Menschen. Die Kosten dafür steigen aber enorm. Es braucht genügend Wohnraum zu Preisen, die man sich leisten kann. Dazu muss auch die Gemeinde beitragen! Privaten Investoren Baugenehmigungen für teure Wohnungen zu erteilen trägt allerdings sicher nicht dazu bei, dass der Wohnraum günstiger wird...
 

Nicht nur steigende Mieten, sondern auch steigende Gebühren machen das Wohnen immer teurer – wie wollen Sie dieses Problem angehen?

Perteneder: Viele Gebühren bestimmt der Gemeinderat. Es darf nicht sein, dass die Preise für diese grundlegenden Dinge automatisch steigen. Eine Gebührenbremse würde die Bewohnerinnen und Bewohner Kapfenbergs entlasten.
 

Die KPÖ kritisiert immer wieder die Höhe der Politikergehälter. Warum?

Perteneder: Wir von der KPÖ sagen: Abgehobene Gehälter führen zu abgehobener Politik. Deshalb gilt bei uns eine Gehaltsobergrenze von 2.300 Euro. Der Rest wird verwendet, um Menschen in Notlagen unbürokratisch zu helfen. Bisher sind so schon über 2 Millionen Euro zusammengekommen, mit denen die KPÖ über 16.000 Steirerinnen und Steirer unterstützt hat.

20. März 2020