KPÖ half 81 Personen mit 8.664 Euro in der Weststeiermark
Die KPÖ legt einmal im Jahr traditionell am Tag der offenen Konten Rechenschaft über die Verwendung ihrer Polit-Bezüge ab. Denn seit 1998, als Ernest Kaltenegger zum ersten Mal in die Grazer Stadtregierung einzog, behalten sich KPÖ-Mandatar:innen nur einen Teil ihrer Gehälter und helfen mit dem Rest in Not geratenen Menschen – so auch in Voitsberg.
Bei einer Pressekonferenz haben Klubobfrau im Landtag Claudia Klimt-Weithaler, die Voitsberger Gemeinderätin Sabine Wanger sowie Sozialarbeiterin Andrea Prieschl-Höllmüller darüber berichtet, wie viel Geld im abgelaufenen Jahr Menschen in der Weststeiermark zugutegekommen sind und für welche dringenden Ausgaben die Mittel benötigt wurden.
Die Verwendung der Gelder im Detail:
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Betrag |
Unterstützte |
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Unterstützung für Lebensbedarf (enthält auch Bekleidung, Lebensmittelgutscheine, Bestattungskosten) |
€ 5.300,00 |
62 |
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Mietzinszahlungen (Verhinderung von Delogierungen), |
€ 1.000,00 |
5 |
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Schule und Kinderbetreuung (Schulveranstaltungen, Computer, Nachhilfe, Ausbildungskosten) |
€ 600,00 |
3 |
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Wohn-Einstiegskosten |
€ 400,00 |
2 |
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Strom- und Heizkosten |
€ 324,00 |
2 |
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Gesundheit (Spitals- und Arztrechnungen, |
€ 600,00 |
3 |
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ÖV-Tickets, Fahrtkosten |
€ 40,00 |
2 |
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Haushaltsgeräte, Boiler, Möbel |
€ 400,00 |
2 |
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Gesamtausgaben für Unterstützungen |
€ 8.664,00 |
81 |
Statements:
„Wir halten bis heute am Modell der Gehaltsobergrenze fest, weil wir keine Politik im Sinne großer Konzerne und Finanzinteressen betreiben. Denn wer sich mit seinem Einkommen weit von der Mehrheit der Bevölkerung entfernt, verliert zwangsläufig den Blick für die wirklichen Probleme der Menschen. So konnten wir mit unseren Polit-Bezügen heuer 81 Personen in der Weststeiermark mit 8.664 Euro unterstützen“, fasst KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler zusammen.
„Ein großer Teil unseres Geldes fließt in die Unterstützung für den Lebensbedarf, weil sich die Menschen teilweise die Lebensmittel oder Miete einfach nicht mehr leisten können. Neben der finanziellen Unterstützung ist aber vor allem auch die Beratung ein zentraler Teil unserer Arbeit. Viele wissen gar nicht, welche Leistungen ihnen eigentlich zustehen würden – oder scheitern an bürokratischen Hürden. Genau hier versuchen wir anzusetzen und gemeinsam Lösungen zu finden“, betont die Voitsberger Gemeinderätin Sabine Wagner.
„Schon vor der Teuerung waren viele Menschen mit ihrem Einkommen bereits am Limit. Mit den stark steigenden Lebensmittelkosten sowie den hohen Mieten und Energiekosten geht sich das oft einfach nicht mehr aus. Die radikalen Kürzungen der Landesregierung verschärfen die Lage umso mehr“, beschreibt Prieschl-Höllmüller die aktuelle Situation.
Veröffentlicht: 12. Februar 2026