Hände weg von Venezuela!
Nein zu einem Krieg in Lateinamerika!
Was ist passiert?
Die USA haben Venezuela angegriffen und den Präsidenten Maduro entführt – ein Akt des Staatsterrorismus gegen eine souveräne Nation und sein Volk, das sich nicht dem US-Diktat beugen will.
Wie kam es dazu?
Die USA haben Venezuela bereits seit Monaten unter Druck gesetzt. In den letzten Wochen hat das US-Militär völkerrechtswidrig mehrere Dutzend Fischerboote vor der Küste Venezuela versenkt und mehr als 100 Menschen getötet. Zudem wurden massenhaft Soldaten, Kriegsschiffe und Flugzeugträger in die Karibik verlegt. Der Vorwand: „Kampf gegen Drogenkartelle.“
Was steckt wirklich dahinter?
Tatsächlich geht es in diesem Angriff nicht um Drogenhandel oder um Demokratie. Es geht um imperialistische Plünderung: den direkten Zugriff auf Öl und Bodenschätze. Und nicht zuletzt geht es den Vereinigten Staaten darum, Lateinamerika unter die eigene Kontrolle zu stellen. Ein Krieg auf lateinamerikanischem Boden würde unzählige zivile Todesopfer fordern und hätte ungeahnte Folgen für die ganze Region.
Was heißt das für uns?
Die KPÖ steht solidarisch an der Seite des venezolanischen Volkes sowie aller Völker der Karibik, die unter den Folgen dieser Attacke der Vereinigten Staaten leiden.
Kriegerische Angriffe und die Entführung eines Staatsoberhauptes durch andere Staaten dürfen keine Mittel der Politik sein! Ein solches Agieren führt in die Barbarei und die brutale Drangsalierung schwächerer Staaten durch stärkere.
Wir fordern die österreichische Regierung und die EU-Spitzen auf, diese illegitimen Angriffe unmissverständlich zu verurteilen und auf diplomatischer Ebene allen möglichen Druck auszuüben, um die US-Aggression zu stoppen.
Kundgebung am Dienstag in Graz: „Hände weg von Venezuela!“
Die KPÖ ruft am Dienstag, dem 6. Jänner, um 15 Uhr zur Kundgebung am Grazer Hauptplatz auf. Kommen Sie vorbei, setzen wir gemeinsam ein Zeichen der Solidarität mit dem venezulanischen Volk gegen die US-Aggression!
Veröffentlicht: 4. Januar 2026