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KPÖ geht mit Liste Pro-MZ in die Gemeinderatswahl

Kleine Zeitung berichtet über Pressekonferenz in Mürzzuschlag

Die KPÖ tritt als Bündnis mit der Bürgerliste Pro MZ zur Gemeinderatswahl an. Bei der letzten Wahl erreichte man damit drei Mandate.

MÜRZZUSCHLAG. Bei einer Pressekonferenz in Mürzzuschlag informierte Franz Rosenblattl, der Fraktionsvorsitzende der Liste Pro MZ, über seine Pläne für die im nächsten Jahr anstehende Gemeinderatswahl.

Man wird wieder als Liste KPÖ-Pro MZ antreten, bei der letzten Wahl brachte das drei Sitze im Gemeinderat.

„Aber wir werden eine ziemliche Verjüngung bei den Kandidaten haben“, sagte Rosenblattl gestern. So wird Rosemarie Zink, die jetzt im Gemeinderat sitzt, nur noch „symbolisch“, so Rosenblattl, an hinterer Stelle kandidieren. Dafür gibt es vorne neue Kandidaten. An zweiter Stelle hinter Rosenblattl wird eine Frau antreten, Mutter zweier Kinder. Mehr ließ sich der Mürzzuschlager gestern nicht entlocken. Mit dabei im Team ist auch Werner Schweiger, der neue Chef des Brucker Dachbodentheaters und in Mürzzuschlag daheim. Ulli Doppelhofer mischt auch vorne mit, ihn hat Rosenblattl schon als seinen Nachfolger im Auge.

Die Liste wird sich auf soziale Fragen konzentrieren. Man bietet eine Sozial- und Mieterberatung an, aus dem Sozialfonds der KPÖ kommt dafür Geld. Themen werden auch das Mürzzuschlager LKH und der Verkehr sein. So fordert man die Installierung eines Citybusses und mehr öffentlichen Verkehr.

Auch die Spitzenkandidatin der KPÖ für die Landtagswahlen, Claudia Klimt-Weithaler, war bei der Pressekonferenz. Sie stellte die KPÖ-Kampagne zur Einführung der Reichensteuer vor. 4700 Unterschriften aus der Steiermark gibt es schon dafür, 5000 will man dem Nationalrat am 5. November überbringen.

Kleine Zeitung, Region Mürztal, 17. 10. 09

19. Oktober 2009