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KPÖ-Mitglieder wählten Wahlkreisliste für Graz/Graz Umgebung

Einstimmige Wahl von Klimt-Weithaler als Spitzenkandidatin, Philipp Funovits, Karin Gruber und Peter Scherz auf den folgenden Plätzen

Claudia Klimt-Weithaler, Philipp Funovits; Karin Gruber

Am 11. Juli wählte eine Bezirkskonferenz, bei der alle Mitglieder des Wahlkreises stimmberechtigt waren, die Wahlkreisliste für die steirische Landtagswahl im Wahlkreis 1 (Graz / Graz Umgebung).

Listen-Erste ist die Klubobfrau im Landtag, Claudia Klimt-Weithaler, die die KPÖ auch steiermarkweit als Spitzenkandidatin in die Landtagswahl führen wird. Ihre Wahl erfolgte einstimmig. An zweiter Stelle folgt der Mathematiker Philipp Funovits, der durch sein Engagement in der Studierendenvertretung, unter anderem als ÖH-Vorsitzender an der Karl-Franzens-Universität Graz, bekannt ist. An dritter Stelle kandidiert die Sozialarbeiterin Karin Gruber, die die Landtagsarbeit der KPÖ seit 2005 unterstützt und an zahlreichen Verbesserungen in der steirischen Sozialgesetzgebung beteiligt war. Auf den vierten Listenplatz wurde der langjährige Magna-Arbeiterbetriebsrat Peter Scherz gewählt.

Insgesamt wurden 34 Kandidatinnen und Kandidaten aus allen Altersgruppen gewählt. Nach dem Reißverschlussprinzip besteht die Liste zu gleichen Teilen aus Frauen und Männern. Mit sechs Betriebsratsvorsitzenden und BetriebsrätInnen auf der Liste unterstreicht die KPÖ auch, dass sie sich als Interessensvertretung der arbeitenden Bevölkerung sieht.

Weitere KandidatInnen sind die Grazer Gemeinderatsklubobfrau Ina Bergmann, der Vorsitzende der KJÖ, Robert Krotzer, der Bluesmusiker Christian Masser sowie der Universitätslehrer Christian Promitzer, der wie viele andere auf Liste nicht der KPÖ angehört, mit seiner Kandidatur aber ein Zeichen der Solidarität setzen will. Die Grazer Wohnungsstadträtin Elke Kahr kandidiert auf dem letzten Platz der Liste von KandidatInnen aus den Bezirken Graz und Graz Umgebung.

Claudia Klimt-Weithaler bedankte sich bei der Parteibasis für das große Vertrauen und wies darauf hin, dass es auch die durch das Wahlergebnis zum Ausdruck gebrachte Geschlossenheit sei, durch die sich die KPÖ von anderen Parteien unterscheide.

16. Juni 2010