Kommunalpolitische Verankerung ausgebaut!

Jakob Matscheko,
Kommunalreferent der KPÖ

 

Es ist amtlich: die KPÖ stellt in Graz nicht nur weiterhin mit 10 Mandaten im Gemeinderat die zweitstärkste Fraktion, sondern gewinnt auch ein zweites Mandat im Stadtrat hinzu. Darüber hinaus gewinnt die KPÖ 35 Mandate in den Bezirksvertretungen. Somit kann sich die KPÖ auch weiterhin in allen Grazer Stadtbezirken für die Bevölkerung einsetzen, sie gewinnt hier sogar noch 6 weitere Mandate hinzu und ist im Bezirk Gries die stärkste der Parteien.

 

„Die KPÖ ist aus dem politischen Leben in der Steiermark nicht mehr wegzudenken. Seit Jahren bemühen wir uns, als verlässliche und berechenbare Kraft im Sinne der Bevölkerung zu wirken. Die Wahl in Graz hat unseren politischen Weg bestätigt“, zeigt sich Jakob Matscheko, Kommunalreferent der KPÖ Steiermark, erfreut.

Die KPÖ hält nun in der Steiermark bei insgesamt 85 kommunalen Mandaten, davon 38 außerhalb von Graz. Sie ist mit sechs Mandaten in Stadtregierungen vertreten, stellt in Eisenerz und Trofaiach jeweils eine Vizebürgermeisterin und ist auch in Graz zweitstärkste Kraft mit dem Anspruch auf das Amt der Vizebürgermeisterin.

„Unsere Orientierung auf die Kommunalpolitik und die unmittelbaren Probleme der Menschen, vor einigen Jahren noch als „Schrebergartenpolitik“ verunglimpft, zeigt, wie man fernab von linker Träumerei gesellschaftliche Wirkmächtigkeit erreichen kann. Brennpunkte der gesellschaftlichen Widersprüche sind die Gemeinden. Hier sind die Menschen unmittelbar von den Auswirkungen der politischen Vorgaben der EU, wie etwa dem Sparzwang, der Privatisierungsideologie und der Teuerung betroffen. Es bestätigt sich die Notwendigkeit, auf dieser Ebene die Kräfte zu konzentrieren.“, so Matscheko.

Tatsächlich hat sich erneut bewiesen, was die Vergangenheit immer wieder gezeigt hat: Dort, wo die KPÖ sich behauptet, wachsen die Bäume der FPÖ nicht in den Himmel. Die Menschen empfinden uns als die glaubwürdigere und bessere Alternative zu SPÖ und ÖVP.

 „Ich bin hocherfreut über dieses Ergebnis. Es ist ein Erfolg von Elke Kahr und ihrem Gemeinderatsklub und darüber hinaus ein Erfolg unserer Genossinnen und Genossen an der Basis, in den Bezirken. Ich darf mich bei ihnen allen bedanken und insbesondere auch bei der lieben Genossin Ina Bergmann, welche in den letzten beiden Perioden als Klubobfrau eine wichtige Stütze der Bewegung war.“ so Matscheko abschließend.

 

 

 

 

 

 

 

6. Februar 2017