Kaufkraft stärken anstatt Kürzungspolitik fortsetzen

Geld-Euro-Scheine (11)(1).jpg
"Wenn Menschen kein Geld haben, können sie auch keines ausgeben und genau das verschärft die Kürzungspolitik der Landesregierung, durch die viele Steirer:innen am Ende des Geldes, noch ganz viel Monat übrig haben."

Die heutige Landtagssitzung hat mit einer Aktuellen Stunde zur Wettbewerbsfähigkeit der Steiermark begonnen. Dass es wirtschaftlich herausfordernde Zeiten sind, ist nicht abzuschreiten – immerhin haben wir es fast wöchentlich mit Hiobsbotschaften und Kündigungswellen von steirischen Betrieben zu tun. Gleichzeitig darf jedoch nicht auf die arbeitende Bevölkerung vergessen werden: Wenn Menschen kaum noch über die Runden kommen, fehlt auch die Grundlage für eine stabile Nachfrage und wirtschaftliches Wachstum.

„Wenn Menschen kein Geld haben, können sie auch keines ausgeben und genau das verschärft die Kürzungspolitik der Landesregierung, durch die viele Steirer:innen am Ende des Geldes, noch ganz viel Monat übrig haben. Wenn man dann auch noch davon spricht die die Lohnnebenkosten zu senken, gefährdet man gleichzeitig unseren Sozialstaat – denn davon profitieren lediglich Großunternehmen, aber keinesfalls Kleinbetriebe und schon gar nicht die Beschäftigten. Sinnvolles Wirtschaftswachstum entsteht nur, wenn wir den Konsum stärken und dafür sorgen, dass die Menschen sich ihr Leben wieder leisten können“, betont KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler.

„Von wirtschaftsnaher Seite wird häufig argumentiert, es dürfe keine Lohnerhöhungen geben, weil diese die Gewinne schmälern und damit die Spielräume für Investitionen reduzieren würden. Doch die langfristige Entwicklung zeigt klar: Hohe Gewinne führen nicht automatisch zu höheren Investitionen. Im Gegenteil: Phasen mit hohen Investitionsquoten gingen traditionell mit einem stärkeren Lohnanteil am Volkseinkommen einher, während der Gewinnanteil vergleichsweise niedrig war. Das heißt, Lohnzuwächse schließen Investitionen nicht aus“, fügt KPÖ-Landtagsabgeordneter Alexander Melinz hinzu.

Mercosur-Abkommen: Kleine landwirtschaftliche Betriebe verlieren, große Konzerne profitieren

09-01-26 Die KPÖ lehnt das heu­te be­sch­los­se­ne Mer­co­sur-Ab­kom­men ent­schie­den ab, da es ex­em­pla­risch für ei­ne Han­dels­po­li­tik steht, die Pro­fi­te gro­ßer Kon­zer­ne über öko­lo­gi­sche und so­zia­le In­ter­es­sen stellt. Wäh­rend hei­mi­sche Bäu­er:in­nen un­ter im­mer st­ren­ge­ren Aufla­gen pro­du­zie­ren, öff­net die EU den Markt für…

Elke Kahr: „Verkauf des Ries-Heims wäre ein Riesen-Fehler!“

08-01-26 „Mit dem Ver­kauf des Ries­heims durch die Lan­des­re­gie­rung geht in der Stei­er­mark ei­ne ganz wich­ti­ge Ein­rich­tung ver­lo­ren. Da­bei soll­te das Land stolz sein, selbst ein Stu­die­ren­den­heim zu be­t­rei­ben. Da­mit wird auch jun­gen Men­schen, de­ren El­tern über kei­ne ho­hen Ein­kom­men ver­fü­gen,…

Hände weg von Venezuela!

04-01-26 Nein zu ei­nem Krieg in Latei­na­me­ri­ka!. Tat­säch­lich geht es in die­sem An­griff nicht um Dro­gen­han­del oder um De­mo­k­ra­tie. Es geht um im­pe­ria­lis­ti­sche Plün­de­rung: den di­rek­ten Zu­griff auf Öl und Bo­den­schät­ze.

Veröffentlicht: 25. November 2025