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Kapfenberg: Sparkassenfilialen schließen

KPÖ hatte mit ihren Warnungen recht.

Im Februar 2003 haben die Gemeinden Bruck/Mur und Kapfenberg ihre Sparkasse an die Steiermärkische verkauft.
Die KPÖ hat damals schon eindringlich vor diesem Schritt gewarnt.
Die Schließung der Filialen in der Brucker Oberdorferstraße und in Diemlach waren die ersten Folgen.

Vor der Gemeinderatswahl hat die KPÖ noch Plakate mit der Losung "Und nach den Wahlen noch weniger Filialen" plakatiert. Diese Befürchtung wird nun traurige Wirklichkeit:
Die Sparkassenfilialen in Redfeld und in Walfersam werden kurz nach der Landtagswahl für immer gesperrt, in der Altstadt wird zumindest ein Journaldienst aufrecht erhalten.
Stattdessen wird im ECE eine neue Filiale errichtet.

"Die SPÖ hat immer gegen die Privatisierungspolitik der Schüssel-Regierung gewettert. In Bruck und Kapfenberg steht sie an der Spitze des Ausverkaufs von öffentlichem Eigentum.
Auf der Strecke bleiben wieder einmal die Menschen, die in den Siedlungsgebieten wohnen und nun lange Wege zurücklegen müssen, um zu ihrer Bank zu gelangen."
Das stellte der Kapfenberger KPÖ-Sprecher Clemens Perteneder am Mittwoch zu dieser Entwicklung fest.

Rückfragehinweis: 0676 6132771

28. September 2005