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Kapfenberg: Clemens Perteneder KPÖ-Spitzenkandidat

Kapfenberg: KPÖ kandidiert bei der Gemeinderatswahl
Clemens Perteneder neuer Spitzenkandidat

Die KPÖ Kapfenberg hat sich für die Gemeinderatswahlenwahlen am 13. März 2005 viel vorgenommen. Erklärtes Ziel ist es, nach einer Pause von 10 Jahren wieder im Gemeinderat vertreten zu sein. „Wir sehen uns als Sprachrohr für die sozial Schwachen und für die
Jugendlichen in Kapfenberg“, so der Spitzenkandidat Clemens Perteneder über einige Themenschwerpunkte der Kapfenberger Kommunisten.
Rund um den Sozialpädagogen hat sich zu diesem Zwecke ein Team aus circa 15 Personen formiert, darunter der Zivildiener Jakob Matscheko, der Elektriker Christian Wernbacher, die Pensionistin Milli Trub und der Gastronomie-Angestellte Hans-Georg Burger.

„Wer braucht eine sündteure Weihnachtsbeleuchtung, wenn das Geld woanders eher benötigt wird? „, formuliert Perteneder seinen Unmut mit der Sozial- und Finanzpolitik in Kapfenberg. In Sachen Jugendkultur sieht sich die KPÖ Kapfenberg als treibende Kraft und Vorreiter auf
allen Linien, über 40 Veranstaltungen und Events in den letzten beiden Jahren sprechen für sich und zeugen aufgrund des stark eingeschränkten Budgets vor allem von großem persönlichem Einsatz.

Ein weiteres großes Anliegen der KPÖ Kapfenberg ist auch der Stopp von kurzsichtigen Privatisierungen wie die der Böhler-Werke, oder die Weglegung der Stadtwerke oder der Sparkasse samt Schließung ihrer Filialen.„Das alles werden die Bürger erst recht spüren, wenn es zum Stellenabbau kommt. Und dieser kommt ganz sicher – nach den Wahlen.“, so
Perteneder.

Die schwierige finanzielle Lage der KPÖ macht die Wahlen zu einem zusätzlichen Prüfstein für die Ortsgruppe Kapfenberg. Falls der Einzug in den Gemeinderat scheitert, sehen die Verantwortlichenwenig Möglichkeiten, überhaupt noch weiter zu machen. In diesem Fall können nicht einmal mehr die Betriebskosten für das Heim in der Feldgasse aufgebracht werden.

Rückfragehinweis: 0676 6132771

17. Dezember 2004