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Kaltenegger: "Stimme für KPÖ setzt Umverteilung auf die Tagesordnung"

APA-Bericht von einer Pressekonferenz in Wien

Der Steirische KP-Klubchef Ernest Kaltenegger betonte auf der letzten KPÖ-Pressekonferenz vor der Nationalratswahl in Wien , dass auch von SPÖ und Grünen keine "Wende" zu erwarten sei: "Um sich nach der Wahl eine größere Enttäuschung zu ersparen, wär's vernünftig, KPÖ zu wählen."

Allzu hohe Erwartungen in Sachen Grundmandat will der Grazer KP-Vorsitzende Kaltenegger allerdings nicht wecken: Bei der letzten Gemeinderatswahl habe man nur 22.400 Stimmen bekommen und die Wähler würden sehr genau zwischen Gemeinderats- und Nationalratswahlen unterscheiden. Verloren wäre eine Stimme für die KPÖ aber trotzdem nicht, meint Kaltenegger: "Würde die KPÖ bei der Wahl stark werden, dann würden alle Parteien von der Notwendigkeit der Umverteilung sprechen."

28. September 2006