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Kaltenegger: Land soll bei Heizkosten aktiv werden

Die KPÖ drängt im Landtag weiter auf Entlastung der Haushalte

Durch die neuerliche Teuerung bei Brennstoffen wird es für viele Steirerinnen und Steirer im Winter eng. Besonders ägerlich sind die Preissteigerungen bei Holzpellets, betont KPÖ-Klubobmann Ernest Kaltenegger. In Österreich liegt der Anteil von Pelletheizungen bei Neubauten bei ca. 35 Prozent. Von der massiven Teuerung sind also sehr viele Haushalte betroffen.

Kaltenegger: „Die Betroffenen wurden vorher mit dem Argument geködert, eine Pellet-Heizung würde sie unabhängig vom Ölpreis machen. Daraufhin haben viele Haushalte in neue Heizungen investiert. Nun stellt sich heraus, dass die Preissteigerungen teilweise sogar über dem Öl liegen, obwohl es keinen nachvollziehbaren Grund für die Teuerung gibt.“


Die KPÖ hat bereits in der Juni-Sitzung des steirischen Landtages vorgeschlagen, das Land solle eigene Pelletieranlagen in strukturschwachen Regionen einrichten, um preisregulierend im Interesse der Bevölkerung eingreifen zu können.


Pellets werden aus Säge- und Hobelspänen hergestellt und weisen im direkten Vergleich mit Heizöl eine wesentlich bessere Umweltbilanz auf: Der Energieaufwand für die Produktion beträgt 3 bis 4 Prozent der Endenergie, bei Erdgas sind es 10 und bei Öl sogar 12 Prozent. Dazu kommt, dass lange Transportwege entfallen.


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30. Mai 2009