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Jobabbau bei AT&S

Werner Murgg fordert Rückzahlung der Förderungen (Standard)

Leoben: Angst vor weiterem Jobabbau
ThyssenKrupps Werk in Gratkorn wird übernommen, angebliche Schließung bei AT&S
Graz/Leoben - Aufregung gibt es erneut um einen angeblichen Stellenabbau beim Leiterplattenhersteller AT&S in Leoben-Hinterberg - trotz Rekordergebnissen. Nachdem der Leobener Bürgermeister Matthias Konrad (SP) am Mittwoch die Befürchtung äußerte, AT&S könnte in naher Zukunft hunderte Jobs streichen, schaltete sich der KPÖ-Landtagsabgeordnete und Leobener Stadtrat Werner Murgg ein. Denn erst 2006, nachdem AT&S seinen Standort in Fohnsdorf (Bezirk Judenburg) mit ebenfalls hunderten Arbeitsplätzen geschlossen hatte, bekam das Unternehmen eine Wirtschaftsförderung der Stadtgemeinde Leoben. Murgg fordert diese nun im Falle von tatsächlichen Kündigungen zurück: "Betrieben, die Gewinne schreiben und dennoch Leute vor die Tür setzen, muss endlich in den Arm gefallen werden!"

14. November 2008