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Joanneum: KPÖ gegen Kürzung der kleinsten Einkommen

"Sparmaßnahme" trifft kleinste Einkommen

Erst mit 1.1.2007 konnte für die Vigilantinnen und Vigilanten im Joanneum ein Anstellungsverhältnis erkämpft werden. Die KPÖ setzte sich in der vergangenen Periode im Landtag mit Erfolg dafür ein, die Lage der vorher prekär Beschäftigten im Museumsbereich zu verbessern.

Nun sieht eine Vereinbarung zwischen dem Land und der Joanneum GmbH vor, diese Gruppe von Beschäftigten erneut zu benachteiligen. Zwar ist eine Wertanpassung beim Personalaufwand vorgesehen, die VigilantInnen sind aber ausdrücklich davon ausgenommen.

KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler übt heftige Kritik an dieser Vorgangsweise und wird in der heutigen Landtagssitzung einen Antrag einbringen, auch bei den Vigilantinnen und Vigilanten eine Wertanpassung vorzunehmen: „Diese Einsparung trifft Personen, die über äußerst geringe Einkommen verfügen und zu den KleinstverdienerInnen im Land zählen. Erneut greifen die Großverdiener Voves und Schützenhöfer in die Tasche von Leuten, die mit sehr wenig Geld auskommen müssen. Diese Maßnahme kommt einer Lohnkürzung gleich, nachdem auch die VigilantInnen unter der Teuerung leiden.“

KPÖ und Grüne werden die Landesregierung in der heutigen Landtagssitzung auffordern, die Betriebsvereinbarung zwischen dem Land Steiermark und der Universalmuseum Joanneum GmbH dahingehend zu ändern, dass auch die Kosten für VigilantInnen ab 2013 nach dem Verbraucherpreisindex wertangepasst werden und somit die Löhne der VigilantInnen im entsprechenden Maße angehoben werden können.

13. Dezember 2011