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"Hochsteiermark": Ein Grund zum Austreten

Kleine Zeitung berichtet über Position von KPÖ-Gemeinderat Karl Mlinar

Die Mitgliedschaft des Tourismusverbandes Leoben im Tourismusverband Hochsteiermark ist Karl Mlinar, KP-Gemeinderat und Mitglied des Tourismusverbandes Leoben, von Anfang an ein Dorn im Auge. Einmal mehr beantragte er den „ehest möglichen“ Austritt aus dem Regionalverband: „Mit dem jährlichen Beitrag von 53.000 Euro ist der Tourismusverband Leoben ein großer Zahler. Die Präsenz in den Werbemitteln und die allgemeine Akzeptanz von Leoben im Regionalverband ist unzureichend“, kritisiert Mlinar.

Außerdem sei die geografische und historische Lage der Stadt Leoben weniger östlich im Bereich Mürztal-Mariazellerland, sondern vielmehr nordwestlich in der Region der steirischen Eisenstraße verankert: „Leoben ist kein Anhängsel der Bezirke Bruck und Mürzzuschlag“, so Mlinar. Künftig sei eine „touristische Neupositionierung“ anzustreben: Nämlich im Sinne einer engeren Vernetzung mit der neuen Erlebnisregion Erzberg und der Vermarktung von Leoben nach der Eröffnung des Asia Spa als „Kultur- und Wohlfühlstadt“. Die bei einem Austritt aus der „Hochsteiermark“ frei werdenden Mittel könnten für eigene Werbemittel verwendet werden.

(Kleine Zeitung, Region Leoben, 5.6.08)

5. Juni 2008