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Herberstein – Arbeit behindert, Zeugen unter Druck gesetzt

Murgg: „Die Nervosität von Max Herberstein spricht Bände.“

Der Vorsitzende des Herberstein-Untersuchungsauschusses im steirischen Landtag, KPÖ-LAbg. Dr. Werner Murgg, gab heute seinem Befremden über Versuche, Zeugen zu beeinflussen, Ausdruck: „Es ist unerträglich, dass Max Herberstein versucht, die Arbeit zu behindern, in dem er Mitarbeiterinnen des Tierparks unter Druck zu setzen versucht.“

Frau Conny Fuchsbichler, Tierpflegerin im Tierpark Herberstein, hat ein mit 19.9.2006 datiertes Schreiben erhalten, in dem Max Herberstein sie an die in ihrem Dienstvertrag festgelegte Verschwiegenheitspflicht erinnert. Obwohl diese Verschwiegenheitspflicht keine Auswirkungen auf die Befragung seitens einer öffentlichen Behörde hat, muss die Zeugin Konsequenzen befürchten. Aus diesem Grund verzichtet der U-Ausschuss aus Rücksicht auf die Zeugin vorerst auf eine Befragung. Sobald der neue Eigentümer feststeht und Frau Fuchsbichler keine Angst mehr um ihren Arbeitsplatz haben muss, wird die Befragung aber nachgeholt.

Der Ausschuss wird auf das Verhalten Max Herbersteins in angemessener Weise reagieren. Auch die Mitglieder der Landesregierung werden vom Ausschuss ersucht werden, entsprechende Konsequenzen zu ziehen.

Werner Murgg: „Natürlich stellt sich die Frage, warum sich Max Herberstein wegen der Aussage einer Tierpflegerin zu solchen durchsichtigen Manövern hinreißen lässt. Diese Nervosität spricht Bände. Eine solche Vorgangsweise kann der Untersuchungsausschuss nicht hinnehmen!“

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29. September 2006