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Gewerkschaftsverhandler haben große Verantwortung

Peter Scherz zur Aussetzung des Metallerstreiks und zu Lohnverhandlung

„Die heutigen Verhandlungen mit der Unternehmerseite sind eine Folge der Warnstreiks in den Betrieben und der Unterstützung in der Bevölkerung für die Lohnforderungen der Metaller.“
Das sagte Magna-Steyr-Betriebsrat Peter Scherz, der als GLB-Vertreter an den Verhandlungen in Wien teilnimmt, am Montagmorgen.

Peter Scherz: „Man braucht eigentlich nicht mehr lange zu diskutieren. Die Argumente liegen auf dem Tisch, die Arbeiter und Angestellten in der Metallindustrie haben gezeigt, dass sie einen ordentlichen Lohnabschluss wollen, der einen Reallohnzuwachs bringt. Die am Freitag veröffentlichten Inflationszahlen für September sind zusätzliche Argumente für diese Forderungen.“

Die Verhandlungsführer der Gewerkschaftsseite haben nach Auffassung der GLB jetzt eine große Verantwortung. Die Hoffnungen und Erwartungen der Arbeiterschaft dürfen nicht enttäuscht werden.

Betriebsrat Peter Scherz trat auch auf der Kundgebung am Tag der Empörung in Graz auf. Der Standard.at berichtet: "Dort lieferte inzwischen der kommunistische Betriebsrat des
Magna-Werks, Peter Scherz, einen Stimmungsbericht von seinen
streikenden Kollegen, "die im Sozialbereich sitzen und politisch
diskutieren" und nicht nachgeben würden, sei doch die Forderung der
Metaller "für die Wirtschaft ein Klacks". Tosender Applaus."

Veröffentlicht: 17. Oktober 2011

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