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Geschäft mit der Spielsucht: Riesenproblem Beschaffungskriminalität

Ernest Kaltenegger referierte beim KPÖ-Landesvorstand

Konkrete Maßnahmen gegen das Geschäft mit der Spielsucht standen im Mittelpunkt der Landesvorstandssitzung der steirischen KPÖ am Samstag.
Klubobmann Ernest Kaltenegger wies in seinem Referat darauf hin, dass die Beschaffungskriminalität von Spielsüchtigen immer größere Ausmaße annimmt: „Die fast wöchentlichen Überfälle auf Wettcafes in der Steiermark sind dabei nur die Spitze des Eisberges. Das Geschäft mit der Spielsucht ruiniert sehr viele Existenzen und führt tausende Menschen ins soziale Abseits.“
Die Landespolitik darf hier nicht wegschauen. Deshalb hat die KPÖ zu diesem Problem bereits mehrere Initiativen im Landtag eingebracht und wird ihre Aufklärungsarbeit zu diesem Thema in den kommenden Wochen und Monaten mit Informationsveranstaltungen fortsetzen und will darüber hinaus das Bewusstsein in der Bevölkerung über die soziale Zeitbombe Spielsucht verstärken.

21. April 2007