KPÖ kandidiert in vielen Gemeinden erstmals

"Verlässliche Kraft für uneigennützige Politik"

Am 22. März 2020 finden in der Steiermark Gemeinderatswahlen statt. Ausgenommen ist nur die Landeshauptstadt Graz, wo die KPÖ zweitstärkste Kraft ist. Die KPÖ bereitet in 37 Gemeinden Kandidaturen vor, darunter viele neue.

Die Wahlen in insgesamt 285 steirischen Gemeinden waren Schwerpunkt der Sitzung des Landesvorstandes der steirischen KPÖ am Samstag. Bei den letzten Wahlen im Jahr 2015 ist die KPÖ in 29 Gemeinden angetreten und konnte 38 Mandate gewinnen. Das war das beste Ergebnis seit dem Jahr 1965.

Bei den Wahlen am 22. März 2020 wird in 37 Gemeinden ein Antritt vorbereitet. Damit wäre die KPÖ für ca. 250.000 Steirerinnen und Steirer wählbar. „Die Sitze aus dem Jahr 2015 zu halten, wäre schon ein großer Erfolg. Trotzdem hoffen wir, auch das eine oder andere neue Mandat zu gewinnen“, betont Kommunalreferent Jakob Matscheko.

 

Wo die KPÖ noch nie auf dem Stimmzettel gestanden ist

Neue Gemeinden sind unter anderem Rottenmann, wo die KPÖ bei der Landtagswahl im November ihr landesweit bestes Ergebnis erzielte, Sinabelkirchen, Frohnleiten, Edelschrott und Rosental. Auch in Lieboch, Hausmannstätten und Straden steht die KPÖ erstmals auf dem Stimmzettel.

Die KPÖ tritt für erschwingliche Gebühren für kommunale Dienstleistungen ein und lehnt die Privatisierung von Gemeindeeigentum ab. Schwerpunkt der KPÖ sind Kontrolle der Gemeindepolitik und Information der Bevölkerung.

„Es ist schön, dass es immer mehr Menschen gibt, die vor Ort aktiv werden. Wer ehrliche und uneigennützige Politik haben will, findet in der KPÖ eine verlässliche Kraft", sagte KPÖ-Landesvorsitzende Claudia Klimt-Weithaler.

11. Februar 2020