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Fohnsdorf: KPÖ geht gestärkt aus Neuwahl hervor

Elfi Wieser: "Weiterhin Kontrollkraft und Stimme der Schwachen"

„Der Stimmengewinn der KPÖ bei der Neuwahl des Gemeinderates in Fohnsdorf ist für uns ein Auftrag, den Mächtigen auch in den nächsten Jahren auf die Finger zu schauen und uns für die Leute einzusetzen, die jetzt das Finanzdebakel ausbaden sollen, wenn es nach der alten und neuen Gemeindeführung gehen soll.“

Das sagte KPÖ-Spitzenkandidatin Elfriede Wieser zum vorläufigen Wahlergebnis in der Gemeinde Fohnsdorf und bedankt sich bei allen Wählerinnen und Wählern, die die KPÖ mit ihrer Stimme gestärkt haben.

Die KPÖ hat bei der Neuwahl am 25. September 2011 von 223 Stimmen bei der Gemeinderatswahl 2010 (2005: 222 Stimmen) auf 298 Stimmen zugelegt. Ein zweites Mandat wurde damit nur knapp verpasst.

Es ist aber zugleich traurig, so Wieser, dass die Wahlen keine neuen Möglichkeiten eröffnet haben. Jene Kräfte, die – mit tatkräftiger Unterstützung der Landeregierung – Fohnsdorf in jene Situation gebracht haben, die Neuwahlen überhaupt erst nötig gemacht haben, werden weiterhin die Geschicke der Gemeinde leiten.

Gratulationen an Spitzenkandidatin Elfi Wieser kommen von Claudia Klimt-Weithaler, Sprecherin und Klubobfrau der KPÖ im steirischen Landtag: „Auf Elfi Wieser können sich die Fohnsdorferinnen und Fohnsdorfer verlassen. Die nächsten Jahre werden nicht einfach. Wir müssen gemeinsam verhindern, dass dieselben Personen, die den Ort in den finanziellen Abgrund geführt haben, jetzt das Eigentum der Gemeinde, die Wohnungen und das Altenheim verschleudern.“

25. September 2011