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Fohnsdorf: Kalte Dusche für Thermen-Fans

Die Anhänger des Thermenprojektes in Gabelsdorf – allen voran der Bürgermeister von Fohnsdorf – sind wieder um eine Hoffnung ärmer: Eine Studie, die am Montag der Landesregierung vorgelegt wurde, bezeichnet dieses Projekt und zwei andere als „nicht förderungswürdig“. Es gibt keine Empfehlung des zuständigen Landesrates Schützenhöfer (ÖVP), in einem dieser drei Standorte zu bauen.

Diese kalte Dusche für die Gabelhofen-Fans bestätigt die kritische Haltung der KPÖ in Fohnsdorf. KPÖ-Gemeinderätin Elfriede Wieser hatte bereits im Gemeinderatswahlkampf auf die Problematik hingewiesen, als andere Parteien noch optimistische Pressekonferenzen über das Projekt durchführten: „Die abgespeckte Thermenvariante kann nur dann Wirklichkeit werden, wenn das Land das Projekt auch wirklich finanziell fördert. Sonst bleiben uns im Aichfeld nur die Eurofighter und militärische Projekte. Arbeitsplätze in der Industrie gehen verloren.“

Die kritisch-realistische Haltung der KPÖ-Fohnsdorf in dieser Frage war sicherlich der Situation angemessener als der offizielle Jubel, der vor allem in Vorwahlzeiten immer sehr laut war. Das sieht man auch daran, dass die Medien im Laufe der Zeit auch viel vorsichtiger mit ihren Prognosen geworden sind.

Die KPÖ tritt dafür ein, dass die versprochenen Fördermillionen des Landes auch wirklich in die Region fließen.

25. April 2005