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Eurofighter-Lärm im Aichfeld ist gesundheitsschädlich!

Renate Pacher (KPÖ): „Ist Verantwortlichen die Bevölkerung egal?“ – Ärger über leere Versprechungen

Der Lärmpegel im Aichfeld ist hoch. Autobahn, Red-Bull-Ring und Fluglärm belasten die Bevölkerung. Derzeit lassen die Flugübungen der Eurofighter das Aichfeld erzittern. Als „Zugabe“ bringt der regelmäßige Überschallknall die Nerven zum Vibrieren. Die Knittelfelder KPÖ-Stadträtin Renate Pacher setzt sich für eine Entlastung der lärmgeplagten Bevölkerung ein.

Schon oft hat die KPÖ einen Flugeinsatzplan und die Wiederbelebung der Kontaktgruppe zwischen Bundesheer und Anrainergemeinden, die es in Draken-Zeiten noch gegeben hat, angeregt. Im Sommer 2013 war SPÖ-Verteidigungsminister Klug in der Region. Medienwirksam hat er Verbesserungen und die Installierung dieser Kontaktgruppe versprochen. Nun ist es Ende Mai 2014 und noch immer ist keine Verbesserung in Sicht. Im Gegenteil: Der Zeltweger Bürgermeister wurde vom Verteidigungsministerium informiert, dass noch auf das Ergebnis einer Studie gewartet wird. Bis dahin werde es keine Einladung zu Gesprächen geben.

„Dieses Schreiben ist ein Hohn“, sagt Pacher. „Eine noch nicht vorliegende Studie ist kein Grund, sich nicht endlich mit den Gemeindeverantwortlichen zu treffen. Offensichtlich sind dem Minister und seinem Ministerium die Lebensqualität der BewohnerInnen des Aichfeldes egal.“

Wie lange lassen sich die Gemeindeverantwortlichen das noch gefallen? Die KPÖ-Stadträtin forderte, den Fluglärm zum Thema der Bürgermeisterkonferenz zu machen. Der Knittelfeder Bürgermeister berichtete, dass er das aufgegriffen habe. Die Bürgermeister der Region und die Bezirkshauptmannschaft werden beim Ministerium nachstoßen. Renate Pacher: „Lärm gefährdet die Gesundheit. Nun ist es wichtig, dass den Worten endlich Taten folgen. Herumgeredet wurde in dieser Sache schon viel zu lange. Ziel muss es sein die Belastung für die Bevölkerung rasch zu senken.“

"Ein Hohn": Brief des Verteidigungsministeriums

21. Mai 2014