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Eurofighter-Deal: Lehrstück in Sachen Kapitalismus

Steirische KPÖ fordert Verzicht auf Abfangjäger

Die Enthüllungen und Auseinandersetzungen um die Eurofighter zeigen, dass die Rüstungsindustrie ein Riesengeschäft ist. Auf Kosten der arbeitenden Menschen kommt es zu offenen und versteckten Zahlungen, welche das Vorstellungsvermögen der Durchschnittsverdiener übersteigen.

Außerdem wird jetzt ein Zipfel des Geheimnisses enthüllt, das die Verbindungen zwischen Politik, Lobbyisten und Großindustrie normalerweise verdeckt.

Der steirische KPÖ-Vorsitzende Franz Stephan Parteder: „Wir erleben jetzt ein Lehrstück zum Thema Kapitalismus ohne Maske. Deshalb ist für uns KommunistInnen nicht nur der Ausstieg aus dem Eurofighter-Abenteuer eine Forderung des Tages.
Wir verlangen den Verzicht auf Kampfflugzeuge und damit ein Ende der Teilnahme Österreichs am Aufrüstungskurs der EU.“

12. April 2007