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Energiepreis-Schwindel: Strom und Gas müssen billiger werden!

KPÖ-LAbg. Murgg: „Gesunkene Preise müssen endlich an Haushalte weitergegeben werden“

Die steirische KPÖ teilt die Kritik von E-Control-Chef Walter Boltz. Dieser hat darauf hingewiesen, dass die Bezieherinnen und Bezieher von Strom und Gas 2009 mit deutlichen Preiserhöhungen konfrontiert waren, obwohl die Großhandelspreise um bis zu sieben Prozent gesunken sind.
Die KPÖ hat im Landtag im Jänner eine diesbezügliche Dringliche Anfrage an LH Voves als Eigentümervertreter bei der Estag gerichtet. Der für Haushaltskunden überhöhte Strompreis hat schon an die 50.000 Estag-Kundinnen und -Kunden vertrieben. LAbg. Werner Murgg wies damals darauf hin, dass der Strompreis an der Börse Anfang 2010 sogar unter dem Niveau von 2006 lag, die Haushaltskunden aber trotzdem einen höheren Preis bezahlen.

 

KPÖ-LAbg. Werner Murgg: „Unser Ziel bleibt es, den Eigentümervertreter mit einem echten Durchgriffsrecht auszustatten, um solche Machenschaften auf Kosten der steirischen Haushaltskunden in Zukunft zu verhindern. Die Energiepreise werden weiter sinken, aber der Vorteil wird nicht weitergegeben. Das macht auch deutlich, welcher Schwindel sich hinter Wörtern wie ‚Liberalisierung’ und ‚Deregulierung’ verbirgt: Der regulierte Netztarif ist nämlich stark gesunken, während die liberalisierten Energiepreise für Privatkunden unaufhörlich steigen, auch wenn die Großhandelspreise in den Keller fallen. Strom und Gas müssen jetzt billiger werden!“

3. März 2010