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Energie Steiermark: Spiel mit vertauschten Rollen

Hinter dem Streit von VP und SP stehen unterschiedliche Konzerninteressen

Mit der steirischen KPÖ ist der Verkauf von öffentlichem Eigentum nicht zu machen. Das ist die einzige, was im Verwirrspiel um die Zukunft der Energie Steiermark wirklich fest steht.
Mit diesen Worten kommentierte der steirische KPÖ-Vorsitzende Franz Stephan Parteder die Auftritte von SPÖ und ÖVP in den letzten Stunden.
Während die SPÖ und Landeshauptmann Voves deutlich gemacht haben, dass ihnen der Ausverkauf der Energieversorgung keine Probleme bereitet, treten die Oberprivatisierer von der ÖVP als Schützer der Steiermark auf. Im Hintergrund steht dabei das Gerangel zwischen unterschiedlichen Kapital- und Interessengruppen um den bestimmenden Einfluss auf die Energie Steiermark.

Parteder: „Eine Schlussfolgerung aus der Diskussion der letzten Tage ist für mich aber, dass es gut ist, wenn die KPÖ in Land und Stadt stark genug ist, um den Schutz des öffentlichen Eigentums auch in Entscheidungsgremien vertreten und durchsetzen zu können“.

30. Juni 2007