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Eisenerz: Beim Nordischen Ausbildungszentrum ist Strache gefordert

Anna Skender verlangt Unterstützung - Projekt darf nicht an Unterbringung scheitern

"Es wäre ein Unding, dass man in Eisenerz eine moderne Skisprunganlage um 8,1 Millionen Euro errichtet und das Projekt dann an fehlenden modernen Unterkünften für unseren Skispringernachwuchs scheitern lässt. Deshalb gehe ich davon aus, dass die Bundesregierung die entsprechenden Finanzmittel für diesen Zweck zur Verfügung stellt. Das muss schon im Bundesbudget 2018 gesichert werden, weil das gesamte Projekt sonst vom Scheitern bedroht wäre. Hierhinstelle vor allem der zuständige Minister, Vizekanzler Strache gefordert." Das stellte die Eisenerzer KPÖ- Vizebürgermeisterin Anna Skender am Freitag fest, nachdem Landeshauptmannstellvertreter Schickhofer auf dieses Problem aufmerksam gemacht hatte.

Die Gemeinde Eisenerz hat ihre Hausaufgaben gemacht und beträchtliche finanzielle Lasten auf sich genommen, um die Zukunft des Nordischen Ausbildungszentrums (NAZ) zu sichern und um die Übertragung der zuständigen Gesellschaft an das BFI zu ermöglichen. Eine Voraussetzung dafür, dass dies mit 1. 1. 2019 in Kraft tritt, ist aber die Regelung der Unterbringungr der Nachwuchsathleten in zeitgemäßen Unterkünften. Dies sind derzeit in einem Nebengebäude des Schlosses Leopoldstein unter Bedingungen untergebracht, die modernen Standards nicht mehr genügen.

Anna Skender: "Strache kann jetzt als Sportminister zeigen, ob er für die Zukunft unserer Heimat rund um den Erzberg etwas übrig hat oder ob es ihm bei der Nationalratswahl nur um die Stimmen der Eisenerzer Bevölkerung gegangen ist. Wir erwarten jedenfalls auch von der Bundesebene eine tatkräftige Unterstützung."

Rückfragehinweis: 069918055290

19. Januar 2018