Corona-Tests: 24-Stunden-BetreuerInnen dürfen nicht auf Kosten sitzenbleiben

Claudia Klimt-Weithaler (KPÖ): „Der Kostenzuschuss muss verlängert werden“

24-Stunden-BetreuerInnen, die aus dem Ausland nach Österreich kommen, benötigen einen negativen Corona-Test. Dieser muss entweder vor dem Grenzübertritt oder binnen 48 Stunden in Österreich gemacht werden. Da die BetreuerInnen bzw. die Betreuten diese Tests selber zahlen müssen, gibt es einen Zuschuss, der zumindest einen Teil der Kosten deckt. Dennoch kommt es zu einer finanziellen Mehrbelastung, vor allem, wenn aufgrund des Testes auch Übernachtungskosten anfallen.

Die KPÖ fordert Bundesregierung und Landesregierung auf, dass der Zuschuss, der mit 31. Oktober ausläuft, verlängert werden soll. „Die Tests schützen die betreuten Menschen und die BetreuerInnen. Es darf nicht sein, dass den Menschen in dieser ohnehin kritischen Situation auch noch die finanzielle Last der Tests umgehängt wird“, so Claudia Klimt-Weithaler, KPÖ-Klubobfrau im Landtag Steiermark. Alleine in der Steiermark sind rund 10.300 24-Stunden-BetreuerInnen betroffen.

29. Oktober 2020