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Böhler: Oberprivatisierer Raidl muss Notbremse ziehen

KPÖ: Gefahr für Standorte und Arbeitsplätze bleibt akut

„Das Milliardenspiel um Böhler-Uddeholm geht weiter. Dabei drohen die Interessen des Standortes Kapfenberg und der Beschäftigten auf der Strecke zu bleiben. Wie ernst die Lage aber wirklich ist, zeigt sich daran, dass Generaldirektor Claus Raidl - einer der Oberprivatisierer in der ÖVP-Riege – jetzt versuchen muss, die Notbremse zu ziehen.“

Das sagte der steirische KPÖ-Vorsitzende Franz Stephan Parteder am Donnerstag: „Eigentlich müssten die Privatisierer jetzt kleinlaut werden und zugeben, dass der Ausverkauf der Verstaatlichten die Probleme verschärft hat. Statt neuer Spielereien wie sie SPÖ-Unternehmer Androsch versucht, sollte man jetzt dafür eintreten, Böhler-Uddeholm wieder in öffentliche Hand zu geben.“
Die KPÖ tritt nach wie vor für die Schaffung eines starken öffentlichen Sektors bei der Daseinsvorsorge, bei Industrie und Banken ein.

29. März 2007